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Rheinberg
Freischlader und Anderson: Starker Doppelpack im Adler

Rheinberg. Mit einem starken Repertoire beehrte der gebürtige Kölner Henrik Freischlader die Gäste im vollen "Adler"-Konzertsaal. Der Bluesgitarrist und -sänger bot zusammen mit Armin Alic (Bass), Moritz Meinschäfer (Schlagzeug) und Marco Zügner (Saxofon) die gesamte Palette seines Könnens. Angefangen mit dem lässigen "What's my name" ging der 35-jährige mit "I" direkt ins Hendrix-nahe Rockbrett über, bot bei "Longer Days" dynamischen Funk-Rock, zeigte bei "Too cool for me" auch seine melodische Seite und ließ knackigen Balladenblues bei "The Bridge" folgen.

Mit dem powervollen "Tahe the Blame" und "Longer Days" brachte er das Publikum gegen Ende nochmal richtig in Bewegung. "Vielleicht ist der Sound mit dem Saxofon etwas souliger geworden", meinte der Musiker nach seinem Gig zufrieden über das neue Soundelement.

Im Anschluss folgte der überraschende und überzeugende Auftritt des aus dem dänischen Aarhus stammenden Mike Andersen, den sein Freund Freischlader als "echtes Original" beschrieb, "als ob man aus dem Nichts Otis Redding wiederbekommt. Unglaublich authentisch, wahnsinnig positiv und er brennt für die Sache". Ausgestattet mit einer eigenen, lässig-reduzierten Soundsprache und einer tollen Band - Johannes Norrelykke (Gesang, Gitarre), Kristian Fogh (Keyboard), Kristian Kold (Bass) und Mads Andersen (Schlagzeug) - überzeugte der hünenhafte Songschreiber mit seiner Mischung.

Die Band bot melancholisch-melodische Songs mit Sogwirkung ("Already gone"), relaxte Pop-Balladen ("Give it up for your love"), Akustiksongs wie "More of you" oder knackige Rockkracker wie "Sweet tooth" gemeinsam mit Henrik Freischlader. Mit "Yield not to temptation" brachten die Musiker beider Bands am Ende eines furiosen Abends dann den Saal nochmal zum Beben.

(aflo)
 
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