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Rheinberg
Geistliche Übungen für die Fastenzeit

Rheinberg. Pastoralassistentin Jasmin Laudano aus Rheinberg bietet ab dem heutigen Aschermittwoch Exerzitien für den Alltag an. Von Uwe Plien

Heute ist Aschermittwoch. Karneval ist vorbei, die Fastenzeit beginnt. Sichtbares Zeichen dieses Aufbruchs in eine Phase des Verzichts und der inneren Sammlung ist das Aschekreuz, das sich einige katholische Christen heute in der Kirche von Geistlichen auf die Stirn malen lassen.

Jasmin Laudano, seit August Pastoralassistentin in der Pfarrgemeinde St. Peter Rheinberg, trifft sich heute erstmals mit einer Gruppe von Frauen und Männern, die sich für die Reihe "Exerzitien im Alltag" angemeldet haben. "Exerzitien sind eine Form der geistlichen Übung", erläutert die junge Mitarbeiterin, die eine dreijährige Ausbildung zur Pastoralreferentin absolviert. "Dabei geht es um den eigenen Weg und Fragen wie: Welchen Menschen bin ich begegnet? Wo stehe ich?"

Mit Hilfe eines Handbuchs von Herausgeberin Annegret Meyer - Titel: "Angekommen unterwegs" - weist Jasmin Laudano die Teilnehmer heute in dieses Programm ein, das auf vier Wochen angelegt ist. Die Pastoralassistentin: "Jeder kann diese Exerzitien für sich so durchführen, wie es ihm passt. Es gibt Stilleübungen, die rund 20 Minuten dauern. Diese Übungen lassen sich gut in den Alltag integrieren. Für jede Woche gibt es Schwerpunktthemen mit passenden Texten und jeweils einer Impulsfrage."

Einmal pro Woche, immer mittwochs, trifft sich die Gruppe in St. Anna, um sich auszutauschen. Heute ist das erstmals der Fall, ab 19 Uhr, Wortgottesdienst und Aschekreuz inklusive. Sieben Gemeindeglieder haben sich bisher angemeldet. Wer spontan dazu kommen möchte, kann dies gerne tun. Die kleinen Handbücher werden an die Teilnehmer verteilt. Jasmin Laudano hofft, dass ihre Runde erfolgreich wird. In einem Praktikum vor zwei Jahren hat sie die Exerzitien im Alltag schon mal angeboten. "Damals habe ich sehr gute Erfahrungen damit gemacht", sagt sie.

Unterdessen raten die Niederrheinischen Verkehrsbetriebe (Niag) dazu, in der Fastenzeit nicht nur auf Schokolade, Alkohol oder sonstigen Genuss zu verzichten. Fastenwillige sollten nach den tollen Tagen auch einfach mal öfter das Auto stehenlassen und so aktiv die Umwelt schützen. Wer seine täglichen Wege mit dem ÖPNV zurücklege, verbrauche im Vergleich zum Autofahrer 44 Prozent weniger Energie. Jährlich trage der Nahverkehr mit einer Einsparung von rund 15 Millionen Tonnen CO2 deutschlandweit massiv zum Klimaschutz bei. Diese Menge des eingesparten CO2 entspricht dem Jahresverbrauch einer Großstadt wie Hamburg.

Teilnehmer einer aktuellen Ticket2000-Aktion können aber nicht nur das Klima schützen, sondern auch noch sparen. "Wir feiern 25 Jahre Ticket2000, und es gibt zum Jubiläum eine attraktive Schnupperaktion für das Abo", erläutert NIAG-Vertriebsbeauftragte Anja Dahmen. So können die Kunden im Rahmen der Jubiläumsaktion drei Monate lang unverbindlich die Vorteile eines Abos testen.

Weitere Informationen sowie den VRR-Ticketberater gibt es unter www.niag-online.de. Auch die Mitarbeiter des Niag-Abo-Teams beraten und helfen telefonisch unter der Nummer 0800 2051122.

Quelle: RP
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