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Alpen
Generationen statt Jugend: Die JU sagt "Nein, danke!"

Alpen. Die rührige, bisweilen hyperaktive FDP hat jetzt den Rat mit der Forderung beschäftigt, den Ausschuss für Jugend, Schule, Sport und Kultur - ohnehin schon ein Namensungetüm - umzutaufen. Die Liberalen wollen vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft die Sektion Jugend in Generationen umbenennen. Und ist damit gescheitert. CDU, SPD und Grüne schmiedeten in der Frage eine Kenia-Koalition, um das Etikett Jugend zu retten, die ja schließlich "unsere Zukunft" sei und die man nicht schon in den Begrifflichkeiten auf Abstand halten dürfe. So weit, so gut. Nun meldete sich in dieser bedeutsamen Debatte auch die Junge Union (JU) zu Wort. Das Begehren der FDP abzuwehren, sei genau "die richtige Entscheidung" gewesen, teilte JU-Vorsitzender Frederik Paul nun im Anschluss an die Sitzung mit. Momentan, so Paul, komme Alpens Jugend im Rat schon rein numerisch "leider zu kurz". Daher wäre es "ein fatales Signal und vollkommen falsches Zeichen", auch noch den Begriff Generationen an die Stelle der Jugend zu setzen. Davon, so Frederik Paul, habe die Fraktion der Mutterpartei CDU überzeugen können. Er wundere sich nur, dass von den Jungen Liberalen kein Widerspruch gekommen sei. "Wir können uns nicht vorstellen, dass die Jungliberalen den Vorstoß der FDP-Fraktion ausnahmslos unterstützen", so der JU-Vorsitzende.

JU-Vorstand Lukas Spettmann bläst ins gleiche Horn. Er sehe keinen Bedarf, den Ausschuss umzubenennen: "Wir haben kein Verständnis für Schaufensterpolitik." Dann fügt Spettmann an: "Wir sollten uns lieber um die wichtigen Zukunftsthemen kümmern und die Generationen nicht gegeneinander ausspielen." Recht hat er.

(bp)
 
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