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Alpen
Gomel-Kinder wieder heil zu Hause

Alpen. Manfred Hainke vom Kinderhilfswerk denkt schon an nächsten Sommer.

Auch die zweite Kindergruppe, die drei Wochen Ferien am Niederrhein gamacht hat, ist am Wochenende wohlbehalten wieder im weißrussischen Gomel angekommen. Das berichtet gestern Manfred Hainke, Vorsitzender des Kinderhilfswerkes Gomel. Damit die Ferienaktion 2016 beendet.

Insgesamt waren rund 60 Kinder und 13 Erwachsene verteilt über einen Zeitraum von sechs Wochen am Niederrhein zu Gast. Untergebracht waren sie in Gastfamilien. Das Kinderhilfswerk organisierte ein Rahmenprogramm mit verschiedenen Aktivitäten wie Grillen im Traktorenmuseum Sonsbeck, ein Besuch im Krefelder Zoo, Besuche der Reitschule Höpfner in Duisburg und der Kamelfarm in Issum, ein Tag im Maislabyrinth in Twisteden und ein Besuch im Phänomania Erfahrungsfeld in Essen. Hinzu kamen Einladungen der Familie des Alpener Bürgermeisters Thoams Ahls und der SPD Alpen zu einem Kinderfest mit Zauberer Zippo.

Eine der Attraktion war die Einladung der Feuerwehr Sonsbeck. Nach einer Fahrt im Feuerwehrauto zu einem Teich, wurden dort die Schläuche ausgerollt. Anschließend wurden das Wasser umgewälzt und die Fische mit Sauerstoff versorgt. Trocken blieb dabei niemand. Ein riesen Spaß für alle. Abschiedsfeste für jede Gruppe, bei denen die kfd Menzelen und Vynen mit Kaffee und Kuchen servierten, beendete jeweils die Aktivitäten.

In der Kleiderkammer des Kinderhilfswerks konnten sich alle Kinder mit Kleidung eindecken. Der Pechvogel der diesjährigen Aktion war ausgerechnet die Jüngste, Viktoria Trubkina. Sie kam mit einem gebrochenen Arm. Ausgerechnet an dem Tag, als der Gips entfernt werden konnte, brach sie sich ein Bein. Nach zwei Tagen konnte sie im Rollstuhl aber wieder an Veranstaltungen teilnehmen.

Die Bäckerei Dams ließ es sich nicht nehmen, Backwaren für die Rückfahrt zur Verfügung zu stellen. "Wir bedanken uns bei allen, die dazu beigetragen haben, dass wir die Kinder aus der Region Gomel wieder zu uns einladen konnten", si Hainke. Nach wie vor leide die Bevölkerung in Weißrussland unter den Folgen der Tschernobyl-Katastrophe. Es sei daher wichtig, dass die Aktion weitergeführt werde. Hainke hofft weiter auf Unterstützung. Informationen, e Spendenkonten und Termine im Internet www.gomel.de

Quelle: RP
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