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Rheinberg
Grundsteinlegung am Kindergarten St. Anna

Rheinberg. Bistum Münster investiert 1,5 Millionen Euro in den Neubau. Der soll im August nächsten Jahres bezugsfertig sein. Von Sabine Hannemann

Feierlich wurde es gestern auf der Baustelle des Kindergartens St. Anna. Guter Stimmung zeigten sich Kinder und Erzieherinnen. Sie erlebten die offizielle Grundsteinlegung mit Bürgermeister Frank Tatzel und Dechant Wolfgang Schmitz sowie weiteren Beteiligten wie Heiner Berg, Vize-Vorsitzender des Kirchenvorstandes.

Die metallene Zeitkapsel mit den offiziellen Dokumenten und unterzeichneten Schriftstücken wurde befüllt und dann verplombt. Neben der tagesaktuellen Ausgabe der Rheinischen Post gehörte eine Urkunde dazu, die alle Beteiligten des Bauprojektes namentlich aufführt. "Damit sie nach vielen Generationen der Nachwelt Zeugnis geben kann", sagte Dechant Wolfgang Schmitz.

In dem Dokument wird das Bauprojekt Kindergarten St. Anna in aller Ausführlichkeit beschrieben. 1967 ging der Kindergarten als drei Gruppen starke Einrichtung an den Start. Heute hat er zwei Gruppen mit 48 Kindern. Für Leiterin Ursula Czechan ein geglücktes Bauvorhaben, das pünktlich zum 50. Geburtstag der Einrichtung im nächsten Jahr eröffnet wird: "Ein schöneres Geschenk gibt es nicht."

Nötig wurde ein Neubau aus verschiedenen Gründen. Das energetische Konzept war mit dem alten Gebäude und seinen baulichen Mängeln nicht mehr umsetzbar. Der Gedanke wurde durch alle Verwaltungsgremien getragen, begleitet von Verhandlungen, Anfragen und Planungen. Dechant Schmitz und der Ortsvorsteher für Rheinberg-Mitte, Heinz Willi Coopmann hatten sich beim Bistum Münster und in der Politik für das Projekt am Standort St. Anna eingesetzt.

Ein weiterer Grund für den Neubau war die pädagogische Neuausrichtung für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren (U 3). Am 11. Mai 2016 genehmigte das Bischöfliche Generalvikariat den Investitionsplan mit gut 1,5 Mio. Euro. Schon jetzt sind enorme Baufortschritte sichtbar, so dass man dem geplanten Fertigstellungstermin 1. August gelassen entgegengeblickt.

Traditionell wird bei der Grundsteinlegung nach der Segnung die Zeitkapsel eingemauert. Polier Kamann von der Alpener Bauunternehmung Müller erledigte das.

Quelle: RP
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