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Rheinberg
Hausmesse: Ein Feuerfest mit Kamin, Kunst und Köstlichkeiten

Rheinberg. Zum "Feuerfest" lädt die Eversaeler Firma Kaminbau Metzner an der Grafschafter Straße/Ecke Dammstraße ein. Ein Begriff, zwei Bedeutungen: Tatsächlich soll die Hausmesse ein feuriges Fest mit Kunst, Musik und Delikatessen werden. Aber wer Kamin- und Kachelöfen baut und verkauft, der sollte auch "feuerfest" sein. Von Uwe Plien

"Unser Unternehmen gibt es schon seit 1967", erzählt Iris Metzner, deren Eltern den in einem alten Bauernhof untergebrachten Betrieb gründeten und die ihn heute zusammen mit ihren Brüdern Bernd und Peter führt. Hausmessen, so sagt die Unternehmerin, habe es schon immer gegeben. Manchmal zweimal im Jahr. Ein "Feuerfest" mit Kamin, Kunst und Kulinarischem findet allerdings erstmals in den Metzner-Ausstellungsräumen statt.

Das Programm beginnt am Donnerstag, 8. Oktober, mit einem Abendshopping von 15 bis 21 Uhr. Am Freitag ist bei Metzner von 10 bis 13 und von 15 bis 18.30 Uhr geöffnet. Am Samstag kann man sich von 10 bis 18 Uhr umschauen, ab 15 Uhr kredenzt die "Cocktail-Ambulanz" von Andreas Beuscher coole Getränke. DJ Garfeel legt passende Musik auf. Dazu dürfte auch eine Kaminofen-Pizza gut schmecken.

Metzner stellen Kamin- und Kachelöfen nach individuellen Vorstellungen der Kunden her und bauen sie auf und ein. "Bausätze gibt es bei uns nur im Ausnahmefall", so Iris Metzner, die einen Trend "zurück zur Gemütlichkeit" feststellt: "Kachelöfen werden wieder deutlich häufiger verlangt." Zudem sind Kunden für Neues offen - spezielle Lichtsituationen am Ofen etwa oder elektronische Steuerungen.

Die Ausstellungsräume von Metzner sind sehr ansprechend gestaltet. Vielleicht, weil Iris Metzner eine Ader für Kunst hat. Deshalb gehört eine Ausstellung zum "Feuerfest". Manfred "Palle" Kassel aus Moers zeigt rund 20 seiner sehr besonderen Exponate. "Kunst und Wohnen, das geht bei mir gut zusammen", erzählt der gelernte Keramiker. Er zeigt bei Metzner Stelen und Skulpturen aus Holz, Keramik und Stahl. Die Vernissage ist am Sonntag, 11. Oktober, um 11 Uhr. Seine Werke sind bis zum 31. Dezember in Eversael zu sehen. Kopf und Körper - um diese beiden Teile geht es fast immer in Palles Werk. Äste kappt er mit der Kettensäge so, dass sie wirken wie Beine oder eine Hüfte. Mit Pigmenten färbt er sie ein und hebt die Struktur des Materials an bestimmten Stellen hervor. Seine Keramiken entstehen aus speziellem Bildhauerton. Nach dem Modellieren muss der Stoff acht Wochen trocknen, bevor er bei 1100 Grad Hitze Temperatur gebrannt wird.

Namen gibt Manfred Kassel seinen Kunstwerken nicht. "Bei mir müssen die Leute selbst nachdenken. Ich mache nur die Kunst." Wie Iris Metzner und ihre Brüder hofft auch der Künstler auf viele Besucher beim "Feuerfest".

Quelle: RP
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