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Rheinberg
Heimatverein erlebt Kamp-Lintfort

Rheinberg. Führung zum Strukturwandel: Von der Bergbau- zur Hochschulstadt.

Mitglieder des Heimatvereins Rheinberg erlebten die erste Führung zum Strukturwandel rund um die Friedrich-Heinrich-Allee in Kamp-Lintfort. Der Kamp-Lintforter Fachmann Peter Gottschlich stellte in seiner Führung den Strukturwandel von der Bergbau- zur Hochschulstadt in den Mittelpunkt. Los ging es am Magazingebäude, das nahe des großen Förderturms liegt und wie kaum ein anderes für diesen Strukturwandel steht. Es wurde von einer Immobiliengesellschaft der Stadt Kamp-Lintfort erworben, um es als Seminar- und Studiengebäude für die Hochschule Rhein-Waal umzubauen, die dort im August 2016 einzog. "Das Gebäude hat ein besonderes Flair", sagt Konstantin Hömberg, der der Gruppe das stilgerecht renovierte Gebäude zeigte, das einst als Materiallager des Bergwerkes "Friedrich Heinrich" diente. Es habe sogar den Vorschlag gegeben, das Gebäude unter Unesco-Kulturschutz zu stellen, sagte Peter Gottschlich. Allerdings ohne Erfolg.

Ein anderes markantes Gebäude ist die Christuskirche, die Küster Erwin Hartung der Gruppe vorstellte. "1929 wurde der Grundstein gelegt", erzählte er. "Im Jahr 2016 wurde sie stilgerecht restauriert. Seitdem ist sie viel heller und die Zahl der Hochzeiten hat stark zugenommen. Die Besucher fühlen sich hier wohl", sagte er. Durch das Stephanswäldchen ging es zum Pappelsee. "Die Beamtensiedlung ist parkähnlich angelegt mit Grundstücken um die 1000 Quadratmeter", berichtete Peter Gottschlich. Eine architektonische Besonderheit.

Im Casino im Park ließen die Mitglieder des Heimatvereins die Besichtigung ausklingen. "Ich wusste gar nicht, was für ein Rohdiamant Lintfort ist", meinte Vorsitzende Edeltraud Hackstein. "Leider ist er nicht geschliffen und kaum bekannt."

Quelle: RP
 
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