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Rheinberg
Holz- und Fischmarkt: Jetzt geht es um die Feinheiten

Rheinberg. Morgen könnte sich entscheiden, wie Holz- und Fischmarkt umgestaltet werden. Im Bau- und Planungsausschuss wird auf Basis der Anregungen diskutiert, die bei der Bürgerbeteiligung am 16. Mai im Stadthaus vorgetragen wurden. CDU und SPD haben Anträge zu dem Thema eingereicht. Der Ausschuss tagt ab 17 Uhr öffentlich im Raum 249 des Rheinberger Stadthauses. Von Uwe Plien

Geklärt werden muss, was mit dem roten Klinkerpflaster vor der Häuserzeile (Buchhandlung Schiffer etc.) passiert. Die Verwaltung schlägt vor, das Band aus gestalterischen Gründen auf drei Meter Breite zu reduzieren. Anliegerbeiträge wären dafür nicht fällig. Alternativ könnte das Pflaster sechs bis acht Meter breit bleiben.

Für die Platzflächen - so möchte es die Verwaltung - sollen die gleichen hochwertigen Betonsteinplatten verwendet werden wie auf dem Großen Markt. Dies betrifft alle Flächen außer der Fahrbahn der Nord-Süd-Achse, dem roten Klinkerpflaster und dem Saum um das Alte Rathaus. Geht es nach der SPD, würde die Underbergstraße davon ausgenommen. Des Weiteren steht eine Sperrung der Fahrbahn für den motorisierten Verkehr zwischen der Straße Am Großen Markt und der Underbergstraße zur Diskussion. Die Verwaltung sagt, sie könne jederzeit einen Probelauf mittels Beschilderung einrichten. Möglich wäre auch, versenkbare Poller einzubauen. Sollte diese Lösung bevorzugt werden, müsste die Stadt zunächst weitere Informationen dazu einholen.

Auch über die Fahrbahnbreite wird morgen gesprochen. Sie soll an Holz- und Fischmarkt sechs Meter betragen. Die Busbuchten entfielen bei dieser Lösung. Apropos Bushaltestellen: De Verwaltung hält nicht viel von den vorgeschlagenen 18 Zentimeter hohen und zwölf (für einen Bus) beziehungsweise 24 Meter langen (für zwei Fahrzeuge) Bus-Bords als Einstiegshilfe beispielsweise für Rollstuhlfahrer, weil sie sich als Stolperfalle erweisen könnten. Sie schlägt deshalb einen Ausbau auf einem Niveau vor. Weitere Punkte: Ein Gutachten über den Zustand des roten Fahrbahnpflasters soll in Auftrag gegeben werden. Zudem muss über die Bäume und ein zweites Bushaltestellenhäuschen entschieden werden.

Quelle: RP
 
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