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Rheinberg
Initiative: Keine weiteren Parkplätze an der Kirche

Rheinberg. Weitere Parkplätze in der Grünzone rund um die St.-Peter-Kirche - ja oder nein? Die St.-Peter-Gemeinde hat bereits neue Stellplätze auf der Pfarrheim-Seite der Kirche angelegt. Nun könnten acht weitere sowie zusätzlich zwei Behindertenparkplätze hinzukommen. Dafür hat die Initiative "Rund um den Pulverturm" kein Verständnis. Diese "in den letzten zwei Jahren leider ziemlich vernachlässigte Grünfläche rund um das Kirchenschiff", so Ralf Winstroth von der Initiative, sei mindestens so stadtbildprägend wie der Große Markt und unter anderem ein prädestinierter Spazierweg vom Marktplatz zum Stadtburgareal. Winstroth: "Da bedarf es wirklich keiner weiteren Parkbuchten." Eher sei der Rückbau der provisorisch errichteten sechs Plätze anzuraten. Dort parkten die Autos mit der Stoßstange bis an die Kirchenmauer, obwohl auf drei gegenüberliegenden Seiten der Straße rund um die Kirche mehrere und reichlich große öffentliche Parkplätze lägen. Stattdessen brauche der Kirchhof eher eine bessere Grundpflege. Winstroth: "Wir hoffen, dass nun ein kreativer und offener Dialog einsetzt." Von Uwe Plien

Auch im Bau- und Planungsausschuss wurde über die Parkplätze gesprochen. Kurz zumindest, denn Beigeordneter Dieter Paus machte schnell deutlich: "Die Stadt hat da keine Karten im Spiel. Es handelt sich nicht um ein städtisches Grundstück. Das ist eine Sache zwischen der Initiative und der Kirchengemeinde."

Dass der Hinweis auf geplante Stellplätze in den Unterlagen für den städtischen Ausschuss auftauchten, habe mit der Planung des Kirchvorplatzes zu tun. Der wird im nächsten Jahr analog zum Lindenplatz neu gestaltet - mit kastenförmig geschnittenen Linden und dem gleichen Pflaster wie neben dem Alten Rathaus. Da die Fläche teils St. Peter und teils der Stadt gehöre, hätten sich beide auf eine gemeinsame Lösung geeinigt, so Paus.

Deshalb sei am Rande auch auf die anstehenden Maßnahmen der Pfarrgemeinde hingewiesen worden. St. Peter plant unterdessen die weitere Renovierung der St.-Peter-Kirche, und dazu gehöre auch eine Verschönerung des Grüngürtels.

Quelle: RP
 
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