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Rheinberg
Inter Rheinberg siegt im ersten Spiel gegen Budberg

Rheinberg. Sie kommen aus Mazedonien, Aserbaidschan, Albanien, Syrien, Irak, Ägypten, Russland, Algerien oder sind Kurden. Die meisten von ihnen wohnen in der Asylbewerberunterkunft am Melkweg und sie haben eine gemeinsame Leidenschaft: Fußball. Auf Initiative des Grünen-Bürgermeisterkandidaten Peter Mokros haben sie sich nun zu einer neuen Fußballmannschaft zusammengeschlossen und trainieren, angeleitet von Peter Mokros und Rainer Gansel, auf dem neu angelegten Bolzplatz am Melkweg. Jetzt hatten die jungen Männer als "Inter Rheinberg" ihr erstes Spiel.

Im Underberg-Stadion kickten sie gegen die vierte Mannschaft des SV Budberg (trainiert von Daniel Kursch und Brian Kovac) aus der Kreisliga C. Schiedrichter war Ulrich Glanz. Das Spiel endete 6:3 (Halbzeit 4:2) für Inter Rheinberg. Aber das Ergebnis spielte keine Rolle. Leider kugelte sich einer der Inter-Spieler den Arm ohne Einwirkung des Gegners aus und musste mit dem Rettungswagen ins Bethanien-Krankenhaus nach Moers gebracht werden. Peter Mokros dankt einigen Spendern für die Unterstützung.

Der Fussballabteilungleiter von Concordia Ossenberg, Dennis Tenge, übergab einen Trikotsatz für die Flüchtlingsmannschaft. Zum Spiel erschien eine Delegation des SV Millingen, angeführt vom Kapitän der Ersten Mannschaft, Henning Rohrbach, und dem Fußballobmann der Seniorenabteilung, Reiner Lempert. Sie übergaben Trainingsmaterialien, Trikots und Fußballschuhe. Peter Mokros und Rainer Gansel wollen das Team auch nach der Wahl weiter bereuen.

(up)
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