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Rheinberg
Jeder hat seinen Platz gefunden

Rheinberg: Jeder hat seinen Platz gefunden
Wer mag, kann sein Lieblingsbuch ins Klassenregal stellen. FOTO: Armin Fischer
Rheinberg. In der neuen Gemeinschaftsschule Rheinberg begann am Donnerstag der Unterricht. Die Redaktion begleitete die Mädchen und Jungen der Klasse 5 f bei ihren ersten Schritten durch das Schulzentrum. Von Rainer Kaussen

Schulleben wie aus dem Lehrbuch: Um kurz vor acht sausen Schüler-Scharen in alle Richtungen durchs Foyer des Schulzentrums. Unter der großen Schuluhr der Kontrapunkt: Hier stehen Dr. Sonja von der Crone und Carina Düllmann. Letztere hält ein gelbes Schild hoch, auf dem 5 f steht.

Das Signal wird verstanden: Immer mehr Mädchen und Jungen scharen sich um die beiden Pädagoginnen, die sich ab sofort als Klassenlehrerinnenteam um sie kümmern. Um die 5f, einen der insgesamt sieben Züge in der neuen Gemeinschaftsschule Rheinberg.

Der große Zeiger springt weiter – es ist Punkt acht Uhr. Und los geht's in den Raum, der nun zum Ankerpunkt im Schulleben der 22 Neuen in der 5 f werden wird: Raum 302. Carina Düllmann geht vorneweg, im Schlepptau die Mädchen und Jungen, die diesen Lotsendienst in der ungewohnt großen Schule zu schätzen wissen; Dr. von der Crone bildet die Nachhut und passt auf, dass niemand auf dem Weg durch die Flure und über die Treppen verloren geht.

Die Klassentüre schließt sich, die Kinder verteilen sich auf die Stühle vor den Tischen. Das gemeinsame "guten Morgen" fällt beim ersten Versuch noch zögerlich aus, kommt beim zweiten mal aber schon deutlich flotter über die Lippen.

Und schon erfahren die Kinder, was heute ansteht: ein Kennenlernspiel, Informationen zum Stundenplan, es werden Fotos gemacht und dann gibt's noch eine Schulführung, damit die 5 f fit ist für die Schulrallye, bei der es am Freitag um einen Pokal geht.

Ein volles Programm für die ersten beiden Stunden, aber natürlich ein gut durchdachtes – das Klassenlehrerinnenteam versteht sein Geschäft, wie sich beim Kennenlern-Spiel zeigt: Die Kinder sollen sich in einer Reihe nach der alphabetischen Folge ihrer Vornamen aufstellen. Und zwar ohne zu sprechen. "Unterhaltet euch mit den Fingern", rät Dr. von der Crone. Der Tipp kommt an, die Reihe steht, "jeder hat seinen Platz gefunden", sieht Carina Düllmann.  

Nun ist der Stundenplan Thema. Die Kinder lernen, dass der Unterricht an manchen Tagen bis 15.30 Uhr dauert – und dass sie sich in der Mittagspause in der Mensa ein Essen schmecken lassen können. Wo die ist, kundschaften sie dann beim gemeinsamen Schulrundgang aus.

 

Quelle: RP
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