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Rheinberg
Katharina Hötte führt die CDU in Rheinberg-Mitte

Rheinberg: Katharina Hötte führt die CDU in Rheinberg-Mitte
Der CDU-Ortsverband Rheinberg hat den Vorstand gewählt (v.l.): die Ex-Vorsitzende Sarah Stantscheff, Nachfolgerin Katharina Hötte, die beiden Vize Corinna Kreutinger und Andreas Will sowie Geschäftsführer Benedikt Durben. FOTO: Fischer
Rheinberg. Nach der Wahl zur Parteichefin räumte Sarah Stantscheff im Ortsverband den Vorsitz. Kontinuität ist Programm. Von Erwin Kohl

Im April wurde Sarah Stantscheff zur Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes gewählt. Gleichzeitig stand sie noch an der Spitze des CDU-Ortsverbandes Mitte. Im Vorfeld der Mitgliederversammlung des Ortsverbandes erklärte die Christdemokratin daher, dort auf eine weitere Kandidatur zu verzichten.

"Es ist nicht möglich, gleichzeitig die Interessen unseres Ortsverbandes und unseres Stadtverbandes vollumfänglich in Einklang zu bringen, ohne dass Interessenskonflikte bestehen", so Stantscheff. Rückblickend wies die angehende Juristin darauf hin, in den vergangenen vier Jahren vieles gemeinsam auf den Weg gebracht zu haben. Man habe viele Themen angestoßen, Anträge formuliert, Aktivität und Präsenz ausgebaut sowie neue Mitglieder geworben und gemeinsam Inhalte umgesetzt. Zu ihrer Nachfolgerin wählten die Mitglieder einstimmig die bisherige Stellvertreterin Katharina Hötte, der mit Corinna Kreutinger und Andreas Will erstmals zwei Stellvertreter zur Seite stehen. Als Geschäftsführer wurde Benedikt Durben im Amt bestätigt.

Katharina Hötte ist 1994 von Dortmund nach Rheinberg gezogen. "Ein Argument für den Umzug war die Schullandschaft", erklärt die ehemalige Studienrätin am Amplonius-Gymnasium. Mit dem Schritt von der Stellvertreterin zur Vorsitzenden des CDU-Ortsverbandes möchte Katharina Hötte auch die eingeschlagene Richtung weiter verfolgen. "Wir haben in der Vergangenheit sehr gut und aktiv zusammengearbeitet. Das muss fortgeführt werden", so die 63-Jährige. Kontinuität erhalten und die anstehenden Wahlkämpfe erfolgreich gestalten, sind vorderdringliche Ziele.

"Was die Stadtentwicklung betrifft, werden wir auch ein Auge auf die Ortsteile Millingen und Alpsray werfen", verspricht die neue Vorsitzende. Was den Leerstand in der Innenstadt angeht, appelliert die Millingerin an die Bürger: "Wenn man nicht mal rausgeht und ein Bier trinkt, kann man nicht erwarten, dass es Wirte gibt. Und auch die Geschäfte in der Stadt müssen wahrgenommen werden."

Als ehemalige Studienrätin hat Katharina Hötte natürlich auch eine fundierte Meinung zum anstehenden Ausbau der Europaschule: "Die Frage ist, ob die Europaschule eine Oberstufe braucht. Aber das ist jetzt so entschieden worden und muss umgesetzt werden."

Quelle: RP
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