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Rheinberg
Katholische Junge Gemeinde begeht 20. Geburtstag

Rheinberg: Katholische Junge Gemeinde begeht 20. Geburtstag
Nach dem Gottesdienst traf sich die Katholische Junge Gemeinde im Pfarrheim. Dort wurde der Geburtstag gefeiert. FOTO: Ostermann
Rheinberg. Es gab einen Gottesdienst mit Jubiläumsfest. Besonderer Dank galt Georg Delp für seine "mühsame Aufbauarbeit". Von Peter Gottschlich

Es klang so, als würden Regentropfen in der Pfarrkirche St. Peter auf den Boden prasseln. Aber es war nicht Regen, sondern der minutenlange Applaus von 300 Gottesdienstbesuchern. "20 Jahre ist Georg Welp dabei", hatte zuvor Kaplan "Dino" Kakumanu über den Neugründer der KJG, der Katholischen Jungen Gemeinde, gesagt. "Das ist seine mühsame Arbeit und sein Interesse. Dafür danken wir dir."

Dabei waren es nicht nur 20 Jahre, sondern sogar 21. Denn Pastoralreferent Georg Welp reaktivierte 1994 die Katholische Junge Gemeinde, die wohl im Laufe der 1970er Jahre ihre Aktivitäten eingestellt hatte, wie er selbst berichtete. Die Junge Gemeinde, die unterschiedliche Namen gehabt hätte, sei schon in den 1950er Jahren entstanden.

Den Gottesdienst zum runden Geburtstag hatten die KJG-Jugendlichen selbst gestaltet. Sie hatten ihn unter das Motto der drei Musketiere gestellt: "Einer für alle, alle für Einen." Sie suchten die Lieder aus. Außerdem zeigten sie eine Präsentation. Darin hinterlegten sie Bilder mit Musik und Text, um herauszuarbeiten, für was KJG für sie steht: Vertrauen, Freundschaft, Gemeinschaft, neue Erfahrung und Spaß. "Dies erleben wir in der KJG", schloss die Präsentation.

Georg Welp griff in seiner Predigt das Thema "Einer für alle, alle für Einen" auf. "Gemeinschaft gehört grundlegend zum Christentum dazu", sagte der KJG-Neubegründer. "Das Reich Gottes ist dort, wo christliche Gemeinschaft ist. Ohne christliche Gemeinschaften wäre das Leben in Rheinberg ärmer." Die ersten christlichen Gemeinschaften nach dem Tode Jesu seien als "ein Herz und eine Seele" angesehen worden, weil alle gleich gewesen seien.

Die Katholische Junge Gemeinde hat heute 60 Mitglieder. Sie treten nach der Erstkommunion ein. So sind sie zwischen elf und 18 Jahren alt. Dazu kommen die älteren Betreuer. Jede Woche gibt es Gruppentreffen, die nach Alter gegliedert sind. Größte Aktion der KJG ist eine Jugendfreizeit in den Sommerferien. Diesmal ging es in brandenburgische Borkow. "64 Kinder und Jugendliche waren mit", berichtete am Samstagabend KJG-Vorsitzende Lena Bilzer. "Dazu kamen 20 Erwachsene als Betreuer."

Nach dem Gottesdienst wurde der runde Geburtstag am Pfarrheim gefeiert. Dort waren auch Bilder von den Aktivitäten der Katholischen Junge Gemeinde ab dem Jahre 1994 zu sehen.

Quelle: RP
 
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