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Rheinberg
Kinder sind die Stars in der Manege

Rheinberg: Kinder sind die Stars in der Manege
Mädchen tanzten im Bastrock zu Waikiki-Musik, und auch die Trampolin-Kids sorgten in der Zirkus-Manege für eine neue fantastische Welt, die mit Luftakrobatik am Trapez unter der Zirkuskuppel endete. FOTO: Armin Fischer
Rheinberg. Die zweite Woche des Rheinberger Ferienalarms endete am Freitag mit einer glanzvollen Gala in der Manege. Von Sabine Hannemann

Es dürfte wohl zu den schönsten Augenblicken von Zirkusdirektor René Ortmann gehören, dem Publikum "eine Show der Spitzenklasse" mit Rheinberger Ferienkindern in der Manege anzukündigen. "Manege frei, das Spiel beginnt", erklärt der Zirkusdirektor in rotem Anzug und wird mit warmem Applaus empfangen. Eine Woche intensiven Trainings mit dem "Circus for Kids Rondel" hat ihren glanzvollen Abschluss gefunden. Bereits zum sechsten Mal gastierte Familie Ortmann in Rheinberg und gab in den Ferien den Ferienfahrplan für das Zirkusprojekt auf dem Schulgelände Grote Gert vor.

Während die Manege noch im Nebel liegt, haben die verschiedenen Gruppen Aufstellung genommen. 125 Kinder wollen als Fakire, Akrobaten, Piraten, Zauberer und Indianer ihr Publikum begeistern. Bereits mit der ersten Darbietung gelingt es, als die Akrobatinnen elegant, gelenkig und beinahe schwerelos mit Hilfe der Rondel-Artisten in die Luft gehoben werden. Körperspannung und Gleichgewicht stimmen bei den atemberaubenden Showeinlagen. Blitzschnell gelingen dann die Umbauten, verschiedene Spielszenen geben dem Geschehen die Rahmenhandlung. Hinter den Kulissen herrscht Disziplin, die jungen Darsteller konzentrieren sich auf ihrem Auftritt.

René Ortmann gibt nochmals knappe Anweisungen und schon heißt es wieder "Vorhang auf", und der Spaß beginnt von Neuem. Maren Ackermann und Nils Kawski gehören zum Helferteam. "Zu Anfang sind sie noch nervös. Aber dann springen sie über ihren Schatten und trauen sich beim Training immer mehr zu", sagen die Helfer. "Bei der Zirkusgala all diese Kunststücke zeigen zu können, macht sie besonders stolz." Eine Menge Selbstvertrauen gehört dazu, wenn beispielsweise die Gruppe der Clowns wie selbstverständlich über Headsets das Publikum zu unterhalten weiß. Jedes der Kinder hat seine Aufgabe, die es perfekt ausfüllt. Dabei spricht es für die langjährige pädagogische Erfahrung und das Fingerspitzengefühl der Familie Ortmann, die Kinder nach ihren Talenten und Begabungen zu fördern. "Wir sind zum Schluss eine große Zirkusfamilie", sagt Chefin Ursula Ortmann. Sie wartet mit den aufgeregten Piraten Noah und Max (beide 7) auf den Auftritt, bei dem drei gute Piraten gegen drei böse Piraten antreten. "Aufregung gehört doch dazu", sagen die beiden. Wenig später sorgen Tänzerinnen im Bastrock zu Waikiki-Musik und die Trampolin-Kids für eine neue fantastische Welt, die mit Luftakrobatik am Trapez unter der Zirkuskuppel endet. Die Eltern kommen aus dem Staunen nicht heraus. "Einfach super", schwärmt Vater Stefan, als er Tochter Ellen (10) entdeckt. Eine Woche lang hat sie über das Training nichts verraten, "weil alle ein Schweigegelübde abgelegt haben", erklärt Vater Stefan.

Für René Ortmannn ist die Show mit ihren Darstellerteams "ein einziges Highlight", erklärt er. Am 5. August endet der Ferienalarm mit einer bereits ausverkauften Vorstellung.

Quelle: RP
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