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Rheinberg
Kita-Plätze für Kinder ab drei Jahre sind eine Mangelware

Rheinberg. Wer sein Kind erst mit drei Jahren in den Kindergarten gibt, hat es in Rheinberg nicht ganz leicht, einen Platz zu finden. Denn U 3-Zöglinge wachsen naturgemäß nach in Lücken, die Kinder auftun, die in die Schule kommen. Der Jugendhilfeausschuss befasst sich heute, 17 Uhr, mit dem Thema, das manchen Eltern und auch Großeltern Kopfzerbrechen bereitet. So ist Birgit Hüsken (53) schon ganz gespannt auf die Lösungsvorschläge der Verwaltung in der Sitzung. Die Oma wird genau hinhören. Denn sie hat Sorge, dass sie länger als die vereinbarte Zeit auf ihre Enkelin Anni aufpassen muss, die im Sommer drei wird. "Die Kindergärten wehren alle ab", sagt sie, "keiner macht eine Zusage." Dabei seien ihre berufstätige Schwiegertochter und ihr Sohn als Selbstständiger im kommenden Sommer dringend auf einen Platz für Anni angewiesen. "Sie sind erst vor kurzer Zeit nach Budberg gezogen und konnten sich nicht schon bei der Geburt in eine Liste eintragen", erzählt die Oma. Da sie mit Anni diverse Spielgruppen besucht, wisse sie, dass ihre Familie nicht allein mit dem Problem dastehe. Sie will morgen in Begleitung in die Sitzung kommen und auf den Bedarf aufmerksam machen.

Die Verwaltung berichtet, dass die Erweiterung der Tageseinrichtung St. Peter eine mögliche Option sei. Ansonsten komme der Ausbau des Obergeschosses der ehemaligen Grundschule in Ossenberg für bis zu 45 Kinder ab drei Jahre infrage.

(bp)
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