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Rheinberg
Krähenkamp: Politik will weniger Häuser zulassen

Rheinberg. Geht es nach den Vorstellungen des Grundstückseigentümers, so ist zwischen Eversaeler Straße und Krähenkamp in Budberg noch Platz genug für weitere Wohnhäuser. Bis zu acht Gebäude würde der Investor dort gerne errichten. Das Vorhaben ist schon länger in der Diskussion. Im Bau- und Planungsausschuss stand der Punkt jetzt wieder auf der Tagesordnung. Von Uwe Plien

Erich Weisser von der CDU-Fraktion meinte: "Wir können dort nur so viele Häuser zulassen, dass noch genügend Platz für Stellplätze und den öffentlichen Bereich bleibt." Fünf, maximal sechs Häuser - mehr sollten es dort nicht sein. Der Fraktionsvorsitzende: "Sonst haben wir dort eine zu hohe Verdichtung." Jochen Schmitz (SPD) war der gleichen Meinung, auch er plädierte für ein kleineres Maß. Und auch Gerhard Hage von den Grünen stimmte in diesen Kanon mit ein. Er mahnte an, nicht den Platz für Mülltonnen und Müllfahrzeuge zu vergessen.

FDP-Mann Herbert Becker empfahl, die Fläche so zu vermessen, dass noch sechs Gebäude übrigbleiben. Beigeordneter Dieter Paus hatte einerseits Verständnis für die Sichtweise der Politik, sagte aber auch: "Wir müssen in der Sache allmählich mal vorankommen."

Im nächsten Schritt soll die Beteiligung der Bürger und der Träger öffentlicher Belange erfolgen. Unterdessen hat der Rat in seiner Sitzung einstimmig beschlossen, einen Bebauungsplan aufzustellen. Zuvor soll das Plangebiet vermessen werden, um den städtebaulichen Entwurf präziser darstellen zu können.

Quelle: RP
 
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