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Alpen
Lemken eröffnet sein Entwicklungswerk

Alpen: Lemken eröffnet sein Entwicklungswerk
Christiane Underberg im Gespräch mit Bürgermeister Thomas Ahls (li) und IHK-Geschäftsführer Stefan Dietzfelbinger. FOTO: Fischer, Armin (arfi)
Alpen. Konstrukteure und Elektroniker arbeiten jetzt in Alpen unter einem Dach. Der markante Neubau mit 5800 Quadratmetern Grundfläche setzt auch optisch Maßstäbe. 100 Gäste gratulierten gestern dem Familienunternehmen. Von Dirk Möwius

Großer Bahnhof für ein besonderes Ereignis: Die Eröffnung des neuen Entwicklungswerks ist ein Meilenstein in der Geschichte des Familienunternehmens mit langer Tradition. gut 100 Gäste gratulierten Viktor und Nicola Lemken zu dem markanten Neubau, der auch optisch Maßstäbe setzt.

Konstrukteure und Elektroniker arbeiten jetzt unter einem Dach. 143 Arbeitsplätze sind in dem Neubau mit 3100 Quadratmetern Bürofläche und der 4200 Quadratmeter großen Versuchshalle untergebracht. Die großzügigen Büroflächen sind auf die Anforderungen der Ingenieure zugeschnitten, bieten Platz für offene Kommunikation und Austausch, aber trotzdem auch guten Schallschutz für konzentriertes Arbeiten. Umfangreiche Simulationsfelder und Flächen für Dauertests sind nun direkt für die Konstrukteure erreichbar. Das dominierende Gebäude (Nicola Lemken: "Das Design ist so außergewöhnlich wie unsere Geräte") passt auch zur Unterzeile von Lemken, die als "Agrovision Company" auf Innovation und Entwicklung setzt. Gestern war auch vom "Thinktank" von Lemken die Rede.

Blick in ein Labor: Gottfried Giesen mit (v. re.) Jörg Düpmann, Gregor Genneper und Tobias van Look. FOTO: Fischer, Armin (arfi)

"Eine Gänsehaut" habe sie bekommen, sagte Nicola Lemken gestern, als sie im Sonnenschein den imposanten Bau sah. Wie schon beim Verwaltungsgebäude ist das Entwicklungswerk ein Quantensprung für Lemken. Einer, von dem man schon lange geträumt hatte. Die Idee, die Konstrukteure, die lange in Containern vor den Hallen gearbeitet hatten, zusammenzubringen habe man schon vor 15 Jahren gehabt. Das neue Verwaltungsgebäude war jedoch angesichts des rasanten Wachstums dank des Booms in der Landwirtschaft und dem Imagewandel zur Zukunftsbranche zu klein. "Das ist die Krönung ihres Lebenswerks" rief Nicola Lemken Entwicklungsleiter Gottfried Giesen zu, der seit 36 Jahren im Unternehmen ist. Das Düsseldorfer Architekturbüro Structurelab plante das Großprojekt. Projektleiter bei Lemken war Patrick Jordans.

Zeitgemäß wurde der Neubau auch energieeffizient geplant. Das Gebäude wird über die Blockheizkraftwerke, mit denen Lemken seinen Strom erzeugt, durch die Abwärme geheizt. So ist das Projekt Bestandteil des CO2-Einsparprogramm am Standort Alpen.

Vor dem Eingang ins neue Entwicklungszentrum (v. li.): Nicola Lemken, Anthony van der Ley, Gottfried Giesen und Viktor Lemken. FOTO: Fischer, Armin (arfi)

Vor dem Rundgang durch das Entwicklungswerk gab es gestern für die Gäste aus Universitäten und Landtechnik-Entwicklung zwei Vorträge. Prof. Karlheinz Köller von der Universität Hohenheim würdigte dabei auch aus seiner langen Erfahrung das bodenständige und trotzdem innovative Familienunternehmen Lemken. Zweiter Redner war Management-Trainer Christian Buchholtz. Seine Devise: "Erfolgreiche Menschen denken nicht mehr als andere, sie denken anders."

Quelle: RP
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