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Rheinberg
Linke wollen Busse nicht aus der Innenstadt verbannen

Rheinberg. Der im Zusammenhang mit den Schäden im Pflaster der Rheinberger und Orsoyer Straße geäußerte Vorschlag, die Busse künftig nicht mehr durch die Rheinberger City rollen zu lassen, gefällt Uwe Hoppe von der Fraktion Die Linke überhaupt nicht. Eine derartige Maßnahme, so Hoppe, würde vornehmlich ältere Menschen ohne Auto aus den Randbereichen der Stadt vom Besuch des Wochenmarktes abschneiden.

Das gelte auch für sogenannte Fahrschüler, denen man gerade im bevorstehenden Winter nicht zumuten könne, auf ihrem Schulweg vom Bus aufs Fahrrad umzusatteln.

Es gebe drei markante Stellen auf der sanierten City-Achse, an denen nach seiner Ansicht der Busverkehr nachhaltig Probleme verursache und die Pflastersteine auch dann nicht an ihrer angestammten Stelle bleiben würden, "wenn man sie einbetoniert".

Uwe Hoppe plädiert dafür, das Pflaster an den neuralgischen Punkten zu entfernen und es durch eine Schwarzdecke zu ersetzen. Da empfehle sich Asphalt in einer Güte, wie er bei Autobahnzufahrten üblich sei. "Der geht auch durch Schwerlastverkehr nicht kaputt", sagte Hoppe.

Eine weitere Möglichkeit wäre, die Lücke mit Brückenbeton zu versiegeln. Asphalt wie Beton könnten farblich auf das Umfeld abgestimmt werden.

(bp)
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