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Rheinberg
Mal eben 450 Inlineskater verpflegt

Rheinberg. Teilnehmer der NRW-Rollschuhtour machten Mittagspause in Rheinberg. Von Svenja Jesse

Zum dritten Mal legte die Inline-NRW-Tour einen Stopp auf dem Rheinberger Marktplatz ein. "Der Marktplatz ist wunderschön und das Catering funktioniert hier super, ist schnell und lecker", so Veranstalter Claus Vogel. Gemeinsam mit Kollege Sven Schafschwerdt und Andreas und Tanja Ullrich von der Skateschule NRW organisiert er die Inlinertour.

Auch mit dem Wetter hatten die Skater Glück "Es ist perfekt. Unsere größte Angst war, dass es noch einen Sturm gibt und die Strecke von Bäumen oder so versperrt sein würde", so Vogel.

Von Krefeld ging es zunächst nach Neukirchen-Vlyun und 38 Kilometer später dann zur Mittagspause nach Rheinberg. Um 12.30 erreichten die Rund 450 Skater den Marktplatz und wurden dort zunächst vom stellvertretenden Bürgermeister Peter Maaß begrüßt. In einer kurzen Rede stellte er den Rollschuhfahrern aus ganz Deutschland und dem umliegenden Ausland seine Stadt vor.

Für Speisen und Getränke sorgte der Partyservice Hoppmann. "Es ist gar nicht so leicht ein Catering für so viele Menschen zu machen. Es muss ja auch schnell gehen. Das macht der Caterer hier richtig gut", lobte Vogel. Die Skater bedankten sich für die Verpflegung mit einem lauten Applaus.

Insgesamt legten die Teilnehmer in drei Tagen eine Strecke von 235 Kilometern zurück. "Heute ist die längste der Strecken, mit 85 Kilometern. Das gleicht einem Doppelmarathon," so der Veranstalter. Wer unterwegs schlapp machte oder nur einen Teil der Strecke mitfahren wollte, konnte in einem der Shuttlebusse platznehmen. Um kaputte Skates kümmerte sich ein Service wagen. Für die Sicherheit sorgten Polizei und Ordner. Die Polizei errichtete zeitweilige Straßensperren, die Ordner übernahmen diese, bis alle Teilnehmer vorbeigefahren waren. "Die Zusammenarbeit mit den Ordnern und den anderen Teilnehmern funktioniert prima", lobte Polizei Hauptkommissar Harald Hemsteg. "Es werden angenehme zwölf Stunden Dienst."

Jan Klamer aus Rotterdam ist zum wiederholten Male dabei. "Ich finde es herrlich, draußen Sport zu machen. Damit bekommt man am besten den Kopf frei", erklärt der Elektroniker. Auch Verena Lipps und Dietmar Patz aus der Nähe von Baden-Baden sind Stammgäste der Tour. Der Projektleiter und die IT-Beraterin sind jedes Jahr mit dabei. "Es ist die am besten organisierte Tour, die ich kenne. Und man kommt gut rum und sieht viele Städte", so Patz. Lipps ergänzte: "Wir treffen uns hier jedes Jahr. Das ist ein fester Termin im Kalender."

Quelle: RP
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