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Rheinberg
Mal fotorealistisch, mal abstrakt gemalt

Rheinberg: Mal fotorealistisch, mal abstrakt gemalt
Marion Fix mit einem ihrer fotorealistischen Gemälde, das ihren Mann beim Golfspielen zeigt. Inzwischen malt die Rheinbergerin eher abstrakt. FOTO: A. Fischer
Rheinberg. Bis zum 29. September stellt die Rheinberger Künstlerin Marion Fix im Stadthaus 20 ihrer Werke aus. Sie arbeitet in verschiedenen Maltechniken. "Ich mag keine Monotonie und liebe es, immer wieder Neues auszuprobieren", sagt sie. Von Maximilian Lenz

Kunstwerk für Kunstwerk wird im Foyer des Rheinberger Stadthauses nacheinander aufgehängt. Als schließlich alle 20 Ausstellungsstücke an Ort und Stelle angebracht sind, lässt die Künstlerin Marion Fix noch einmal ihre Blicke durch den gläsernen Raum schweifen und sieht zufrieden aus.

Bis zum 29. September kann man dort die Kunstausstellung der Rheinbergerin bestaunen und in eine gesunde Mischung aus abstrakten Landschaften und fotorealistischen Motiven eintauchen. In ihrer bereits fünften Ausstellung, präsentiert Marion Fix dem Betrachter Werke aus Acrylfarben und Tusche, vornehmlich in ihren Lieblingsfarben Grün, Blau und Türkis. Aber auch die restliche Farbpalette ist in der Ausstellung vertreten sowie verschiedenste Maltechniken.

"Schon als Kind habe ich alles bekritzelt und beklebt, was mir in die Finger kam", erzählt die Hobbykünstlerin. "Vor zwölf Jahren habe ich das Töpfern für mich entdeckt und besuche seit 2011 regelmäßig Malkurse. Im gleichen Jahr hatte ich auch meine erste Ausstellung und freue mich immer sehr über die Resonanz der Besucher."

Einen eigenen Stil habe sie nicht, berichtet Marion Fix, die schon mit den unterschiedlichsten Materialien wie etwa Sand und Kaffeesatz gearbeitet hat. "Ich mag keine Monotonie und liebe es, immer wieder Neues auszuprobieren." Ihre fotorealistischen Werke zeigen größtenteils Menschen und Tiere in besonderen Lebenssituationen und Momenten mit den jeweils passenden speziellen Gesichtsausdrücken. "Ich liebe es, Details und Feinheiten auszuarbeiten, was sehr zeitaufwendig ist. Bis zu vier Monate arbeite ich an besonders aufwendigen Bildern", berichtet die 58-jährige.

Auf den abstrakten Werken sind hauptsächlich Landschaften sichtbar. "Abstraktes Malen fällt mir insgesamt schwerer. Oft habe ich zu Beginn eine grobe Vorstellung, wie ich das Bild umsetzen will, letztendlich kommt aber etwas ganz anderes dabei heraus." Auch zu entscheiden, wann ein Werk endgültig fertig ist, sei schwer einschätzbar. "Manchmal stelle ich Gemälde bei mir Zuhause an Stellen, an denen ich oft vorbeilaufe und sie jedes Mal aufs Neue betrachten kann. So kann ich am besten entscheiden, ob ein Bild fertig ist oder nicht. Gedanken über die Wirkung ihrer Kunstwerke auf den jeweiligen Betrachter macht sich Marion Fix keine. Sie habe einfach nur Spaß am Arbeiten mit verschieden Materialien und Farben und liebe die Herausforderung.

Quelle: RP
 
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