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Alpen
Mehr als 800 Gäste bei Party für die ganze Familie

Alpen. Party bis zum Morgengrauen hieß wieder das ungeschriebene Motto bei der "Nacht des Schlagers" in Drüpt. Mit weit über 800 Gästen feierte der Bürgerschützenverein Drüpt (BSV) den Start des Schützenfestes. Für Stimmung im Zelt sorgte die Band "Smile", die mit aktuellen Hits, über Rock- und Pop-Classics bis zu Oldies jeden Geschmack und jedes Alter bediente. Von Beate Wyglenda

Was ursprünglich zum Ausbessern der Schützenkasse gedacht war, hat sich nach fast 20 Jahren zur Kultparty der Region entwickelt. "Als wir die Schlagernacht ins Leben gerufen haben, hat niemand mit solch' einer Resonanz gerechnet. Längst kommen nicht nur Gäste aus Drüpt, auch Leute aus Rheinberg, Sonsbeck und Kamp-Lintfort sind jedes Jahr gerne dabei", sagte Präsident Thomas Janßen. Das Erfolgsrezept der Partynacht: die familiäre Atmosphäre.

"Wir sind eine große Familie", sagt auch Alfred Janßen. Seit Jahren schon kommt der Gindericher mit seinem Kegelclub "Die Rasselbande" zur Schlagerparty. Dazu gehören Ortsfremde wie sein Bruder Jürgen Janßen genauso wie Drüpter wie Adelheid Rosendahl, BSV-Schießmeister Josef Kammeier und Ehefrau Beate. "Man besucht sich gegenseitig und versteht sich einfach gut. Hier quatscht, tanzt und feiert jeder mit jedem. Berührungsängste gibt es nicht", betonten die Freunde.

"Die Schlagerparty ist bewusst eine Feier für alle Altersgruppen. Hier fühlen sich über 70-Jährige genauso wohl wie die gerade Volljährigen", so Kammeier. Die Kinder von Adelheid Rosendahl waren ebenfalls im Festzelt. "Wir sind stolz, dass in Drüpt alles so generationsübergreifend funktioniert", sagte sie. Das hoben auch die Freundinnen Christin Adam, Wiebke Verbücheln und Julia Stemmanns heraus. Die 20-jährigen Mädels sind mit ihrer Clique Stammgäste der Schlagerparty. Für sie machen der Mix des Publikums und das ungezwungene Miteinander den Reiz der Fete aus. "Hier kennt jeder jeden. Man kann auch alleine herkommen und trifft lauter Freunde", sagte Adam. "Die Party ist wie ein Treffen alter Bekannter. Man fühlt sich einfach zu Hause", fügte Verbücheln hinzu.

Feten in der Großstadt seien ihnen zu anonym. Typisch für ländliche Feiern sei die Geselligkeit. "Man kennt eine Person und freundet sich gleich mit der ganzen Clique an", so Julia Stemmanns. Genau so, ergänzte die Neukirchen-Vluynerin, habe sie bei der "Nacht des Schlagers" vor ein paar Jahren den Freundeskreis gefunden.

Quelle: RP
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