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Rheinberg
Mit den "Zauberlehrlingen" in den Mai gerockt

Rheinberg. Tanz in den Mai ist Zauberlehrling-Zeit - auch jetzt wieder in der nicht ganz vollen Stadthalle. Unter ihnen auch zehn in Rheinberg lebende Flüchtlinge, denen die "Zauberlehrlinge" Freikarten hatten zukommen lassen. Was Betreuerin und Deutschlehrerin Petra Platzek toll fand: "Eine tolle Sache." "Sehr gut", fand das auch der aus dem syrischen Aleppo stammende Georgiek Maksoudian, der froh über die Abwechslung und Ablenkung. Von Alexander Florié-Albrecht

Vor dem Hauptact durfte der Oberhausener Sebastian Dey, der den Draht zu den Zauberlehrlingen über ein in Ossenberg ansässiges Plattenlabel gefunden hatte, die Gelegenheit nutzen, dem Rheinberger Songs aus seinem ersten Album "Liebe als Treibstoff" darzubieten.

Mit dem knackig-federnden "Alles Ok" stiegen Dey und seine Combo in ein einstündiges Konzert ein, dass vom Sound her im ersten Teil stark an Jan Delay ("So sexy") erinnerte, daneben einige Reggae- ("Liebe als Treibstoff") und Soulelemente ("Nonsense") und interessante Texte zu bieten hatte. Dass die Dey-Band auch im Sommer beim MAP-Festival auftreten wird, ist keine schlechte Entscheidung.

Mit der Rheinberg-Hymne "Empire steht am Rhein" und Yvonne Rüller, die den Refrain zum Einstieg aus dem Off vortrug, begannen die "Zauberlehrlinge" dann ihr knapp dreistündiges Konzert, dass diesmal mit einem dicken Manko leben musste.

"So ist das, wenn der Käse fehlt", drückte der selbst angeschlagene Sänger Philipp Rott aus, wie sehr die grippebedingte Absage seines Sangesbruders Christian "Cheesy" Nickenig schmerzte - und dazu geführt hatte, dass die Band das gesamte Programm umstricken musste. Das veränderte ein wenig den Charakter der Songs, führte aber dazu, dass die Band sich recht konsequent auf das sehr rockorientierte Material ihres Repertoires konzentrierte. So feierten die Zauberlehrlinge und die Zuschauer eine lebendig fröhliche Party in der Rheinberger Stadthalle.

Quelle: RP
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