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Rheinberg
Mit der Stipprute voll auf Barsch

Rheinberg. Angelsportverein Berka machte wieder beim Ferienkompass-Programm mit. Von Richard Diesing

Es ist Ferienkompass-Zeit. Aus diesem Grund bietet der Rheinberger Angelsportverein (ASV) Berka auch in diesem Jahr an, mit Kindern zwischen zwölf und 14 Jahren einen Tag zu angeln. "Das gibt es schon, seit ich klein bin", so der stellvertretende ASV-Vorsitzende Ben Geppert. Geppert ist in den Dreißigern, trägt ein schwarzes T-Shirt mit dem Aufdruck "Fish or die". Er selbst war als Kind bei einer der Ferienkompass-Aktionen des Angelvereins dabei. Das war für ihn später der Grund, in den Verein einzutreten. "Ich fand es immer cool, in der Natur zu sein", erklärt er seine Faszination für Angeln. "Man weiß nie, wenn man einen Fisch an der Angel hat, was das für einer ist und wie groß er ist."

Die jährliche Zusammenarbeit mit dem Ferienkompass soll Kindern das Angeln näher bringen. "Natürlich wäre es optimal, wenn einige der Kinder in den Verein kommen", so Kevin Deckers, 3. Vorsitzender des Vereins. Die meisten der Kinder haben noch keinerlei Erfahrung mit Angeln. "Es ist ganz selten mal so, dass Kinder mit Vorwissen kommen." Bei der Aktion lernen die Kinder auch Angeltechniken kennen. "Das was wir hier gerade machen nennt sich Stippangeln, da fangen wir eigentlich nur kleine Fische", erklärt Deckers.

Die knapp 20 Kinder, die sich dieses Jahr anmeldeten, haben Spaß. Während einige angeln, fahren andere mit dem Ruderboot über den großen, dicht bewachsenen und schön angelegten Baggersee. Währenddessen wird der Grill schon vorbereitet. Schließlich sollen die Kinder sich nicht langweilen, falls mal kein Fisch anbeißt. Das Angeln muss man sportlich sehen. "Manchmal gewinnt auch der Fisch", sagt Geppert. "Es wäre ja auch langweilig, wenn man jeden Fisch, den man an der Angel hat, rauskriegen würde."

Dass Angeln auch was für Kinder und Jugendliche interessant sein kann, zeigt der ASV Berka durch die Aktion im Rahmen des Ferienkompasses. Damit haben sie scheinbar Erfolg. Jedes Jahr, so Kevin Deckers: "sind immer ein, zwei Kinder in den Verein eingetreten, die uns vom Ferienkompass kennen."

Quelle: RP
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