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Rheinberg
Nachwuchsforscher an der Europaschule

Rheinberg. Beim "Drehtürmodell" präsentierten 17 Schüler die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten.

Es ist schon Tradition an der Europaschule Rheinberg: Jedes Jahr im Herbst zeigen junge Nachwuchsforscher die Ergebnisse ihrer Recherchearbeiten: Das "Forschungsprojekt", das an der Schule Drehtürmodell heißt, wird regelmäßig von bis zu 20 Schülern, überwiegend aus den Jahrgängen fünf bis acht, durchgeführt. Dabei suchen sich besonders lernbegabte Kinder im Rahmen der Stärkenförderung ein Thema aus und erforschen es, um ihre Ergebnisse nach einem Jahr einem interessierten Publikum vortragen zu können.

Jetzt war es wieder soweit: 17 Schüler fieberten aufgeregt ihrem Vortrag entgegen: Ernste Themen wie "Leukämie" und "Schlaganfall" wechselten sich mit Geschichtlichem ab: Melanie Kellermann beispielsweise berichtete über die Geschehnisse, die zum Mauerfall 1989 führten und eine Schülerin aus dem zehnten Jahrgang präsentierte ihre Erkenntnisse zu Adolf Hitler. Aus dem Bereich der Technik bekamen die Zuschauer einen interessanten Einblick in die ersten 30 Sekunden nach dem Start eines Computers. Viele Schüler befassten sich mit naturwissenschaftlichen Themen: Wölfe, Schlittenhunde, Katzen und Pferde wurden erforscht, sowie Vulkane und Planeten. Zoe Willemsen verschaffte einen Einblick in die Geschichte und Geografie Großbritanniens und erzählte etwas über Land und Leute.

Schließlich gab es noch Beiträge aus dem Bereich Sport: Eine Powerpoint-Präsentation zeigte den Zuhörern die wichtigsten "Streetdance-Moves" und ein Schüler des siebten Jahrgangs führte in die Philosophie des Taekwondo ein.

In dem mit Zuschauern gut gefüllten Pädagogischen Zentrum gab es zum Schluss viel Applaus und für alle Beteiligten eine Urkunde. Diese wurde von Lehrerin Dr. Sonja von der Crone und von Kathrin Stimpel übergeben, als Wertschätzung für die geleistete Arbeit und als Dokument für das Portfolio der Schülerinnen und Schüler. Insgesamt ein gelungener Abend.

Quelle: RP
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