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Rheinberg
Neue Amplonius-Mensa und neue Sanitärräume in Vierbaum

Rheinberg: Neue Amplonius-Mensa und neue Sanitärräume in Vierbaum
Renovierung im Vierbaumer Kindergarten: Cengiz Okyar vom Dienstleistungsbetrieb (re.) bereitet die Putzarbeiten vor, Lukas Geratz (Firma Felke aus Issum) bringt die neuen Waschbecken an. FOTO: Armin Fischer
Rheinberg. Heute geht die Schule wieder los. Die sechs Wochen Sommerferien hat die Stadt Rheinberg dazu genutzt, insbesondere an Schulen Reparatur- und Renovierungsarbeiten durchzuführen. "Wenn wir das in den Ferien machen, stören wir nicht den Unterricht", sagt der Technische Beigeordnete Dieter Paus. Von Uwe Plien

Ein dicker Brocken war der Umbau der Cafeteria des Amplonius-Gymnasiums zur Mensa. Sechs Wochen lang wirbelten die Handwerksbetriebe im Keller der Schule, und noch ist nicht alles fertig. "Aber immerhin können wir dem Caterer die neue Mensa heute übergeben", so Ralf Chowanietz, Fachbereichsleiter Immobilienmanagement. Die Fläche wurde erweitert, drei Gruppenräume wurden zu Speiseräumen umfunktioniert. Insgesamt bietet die Mensa, ausgestattet mit einer professionellen "Cook & Chill"-Küche, jetzt Platz für 120 Schüler. Bis nächste Woche sollen auch die Rest-arbeiten erledigt sein. Kosten für das gesamte Projekt: 225 000 Euro.

In der ehemaligen Maria-Montessori-Schule an der Kurfürstenstraße musste kaum etwas gemacht werden. "Die Schule ist in einem guten Zustand", so Paus. Deshalb kann heute der erste Fünfer-Jahrgang der Gemeinschaftsschule (Europaschule) in die bisherige Förderschule einziehen. Ein Notbehelf für mindestens drei, vermutlich aber sogar vier oder fünf Jahre: Weil die Erweiterung des Schulzentrums an der Dr.-Aloys-Wittrup-Straße noch in der Planungsphase verharrt, die ersten Schüler aber schon 2017 in die Oberstufe kommen, muss eine Übergangslösung her.

Gearbeitet wurde auch am Gebäude des einzigen städtischen Kindergartens an der Langackerstraße in Vierbaum. Dort müffelten die Toiletten schon seit Jahren. Jetzt wurde das Nebengebäude komplett entkernt und neu aufgebaut: neue Fliesen, neue Toiletten, neue Waschbecken, neue Kabinen, neue Wasserleitungen. 75 000 Euro hat die Sanierung gekostet.

Eine weitreichende Frischzellenkur hat der Grundschulstandort Orsoy am Nordwall hinter sich. Fassade, Dach, Fenster - an dem mehr als 100 Jahre alten Gebäude wurde so ziemlich alles erneuert. Die Kosten dafür: 315 000 Euro. Am Freitag stellt die Stadt Details dazu vor.

Kleine Maßnahmen standen im Stadthaus (Heizung) und im Alten Rathaus (Dach) an. Froh sind nicht nur Dieter Paus und Ralf Chowanietz, dass nun der erste Neubau für Asylbewerber am Melkweg bezogen werden kann. Der Bau hat 725 000 Euro gekostet. Der zweite Bauabschnitt muss und soll schnell folgen, weil nahezu täglich neue Flüchtlinge in der Stadt untergebracht werden müssen.

Quelle: RP
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