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Alpen
Neue Bänke am wiederbelebten Wasserspielplatz

Alpen. Bei der Möblierung des Platzes im Wohngebiet am Dahlacker beschreitet die Verwaltung optisch einen neuen Weg.

Lange Zeit lag der Brunnen im Wohngebiet Dahlacker trocken und war weit davon entfernt, ein Schmuckstück zu sein, das große und kleine Alpener zum Verweilen einlädt. Wiederholte Vandalismusschäden hatten den Bauhof entnervt, so dass das kleine Kunstwerk zu veröden begann. Doch der Rat hatte im Haushalt 20 000 Euro bereitgestellt, um einen neuen Anlauf zu nehmen, das hübsche Fleckchen zu dem zu entwickeln, was es sein soll: ein Plätzchen, an dem man sich gern aufhält.

Zunächst hat der Bauhof dafür gesorgt, dass der Brunnen wieder Wasser führt und Kinder seinen Lauf mit Schiebern wieder beeinflussen können. "Das funktioniert nun wieder", sagt Walter Adams, Leiter der Bauabteilung im Rathaus, der mit seinem Team viel Herzblut in das Projekt investiert, das er vor mehr als einem Jahrzehnt mit auf den Weg gebracht hat.

Derzeit allerdings geben der Brunnen und sein Umfeld vielen ein Rätsel auf. Vier "Marterpfähle", wie Adams die Holzkonstruktion scherzhaft nennt, sind hier, in Beton gegossen, aufgestellt worden. Darin sind Sitzbretter verankert. Das gab Anlass zur Verwunderung im Bauausschuss. Walter Adams klärte auf. Es handele sich im eine ganz besondere Art von Sitzbänken.

Janine Jakobs, die sich im Rathaus um Spiel- und andere Plätze kümmert, hat bei er Möblierung einen neuen Weg beschritten. Die vier Robinien-Stämme bilden das Grundgerüst, in die weiße Sitzplatten eingelassen sind. Die Füße stecken aktuell noch im Sand. Denn erst wenn der Beton ausgehärtet ist, kann wieder Mutterboden angeschüttet werden.

Danach wird Rasen eingesät, damit die Anlage ihren vollen Reiz entfalten kann, Mütter sowie Väter, Omi und Opi vom Frühjahr an ihren Zöglingen beim Wasserspiel in aller Gemütlichkeit zuschauen können.

Optisch, so beruhigte Adams kristische Geister, würden sich die Stämme mit der Zeit der Umgebung anpassen. Derzeit sei das Holz noch arg hell. Doch die Witterung sorge dafür, dass es nachdunkelt, der harte Kontrast verschwindet und es sich dem Grau der Steine des Brunnens immer mehr angleiche.

(bp)
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