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Alpen
Neue Bäume fürs Ost-Tor des Dorfes

Alpen. Junggesellenschützen traten an zum Pflanzeinsatz im Eickenbongert. Von Peter Gottschlich

30 Junggesellenschützen verwandelten sich in Waldarbeiter. Im Eickenbongert hinter dem Nettomarkt hoben sie mit Spaten Löcher aus, um Sträucher und Bäume zu pflanzen. "Insgesamt sind es 200 Gehölze", berichtete Christof Ullenboom. Es sind heimische Hölzer: Weißdorn, Hundsrose, Stieleiche, Buche und Feldeiche. Der stellvertretende Geschäftsführer hatte die Idee, das Waldstück aufzuwerten, das den Junggesellenschützen gehört. "Es prägt den östlichen Ortseingang", sagt der gelernte Kaufmann. "Deshalb soll es gut aussehen."

Schnell überzeugte er den engeren Vorstand (seit Anfang des Jahres im Amt), den Präsidenten Florian Lenzen, den Vize-Präsidenten Joel Willerding und Geschäftsführer Rolf Bocksteegers. Sie entwickelten aus dieser Idee ein gemeinsames Projekt. "Bäume sind etwas für Jahrzehnte, für Jahrhunderte", so Christof Ullenboom. "Einige Eichen im Eickenbongert sind 500 Jahre alt und älter." So wie die Bäume soll auch der Schützenverein von 1680 Jahrhunderte überleben.

So beschloss der Vorstand, mit dem Schützenverein in die Forstbetriebsgemeinschaft einzutreten, einem Verband kleiner Waldbesitzer. Zudem nahm er Kontakt zu Katharina Lohmann vom Landesbetrieb Wald und Holz auf. "Sie hat einen Pflanzplan für den Eickenbongert entwickelt", so Joel Willerding.

Am Ostersamstag waren die Junggesellschützen erstmals im Eickenbongert aktiv. Damals räumten sie aber nicht nur im Waldstück auf, sondern legten auch einen Kiesweg an. Darauf können Alpener von der Vorburg aus trockenen Fußes den Netto-Markt erreichen. "Damit kommt mehr Leben ins Waldstück", sagt Christof Ullenboom.

Jetzt räumten dann Junggesellenschütze Heiner Hoogen mit Mitarbeitern seines Betriebes den vorderen Teil des Wäldchens frei, damit die Junggesellenschützen Sträucher und Bäume pflanzen konnten. Als Lohn gab's eine Gulaschsuppe. Ostersamstag machen die Schützen im Eickenbongert Frühjahrsputz. Vielleicht setzen sie dann die Idee um, das Waldstück mit einem Kiesweg zu erschließen.

Quelle: RP
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