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Alpen
Ohne Obermöhne ist Altweiber nun Teamarbeit

Alpen. Möhnenkomitee hat Weiberfastnacht im Visier.

Der 11. November ist auch für die Jecken am Niederrhein ein gesetzter Termin: Die fünfte Jahreszeit beginnt. Kurz und heftig wird sie sein: Rosenmontag ist bereits am 8. Februar. Das Alpener Möhnenkomitee sieht dem bunten Treiben gelassen entgegen. Pünktlich zum Sessionsauftakt trafen sich die Mitglieder im Lokal Zum Dahlacker im Möhnengewand und in unverzichtbare Begleitung: der Hoppedine.

Gemeinsam wurden die anstehenden Aufgaben verteilt Arbeit und Organisatorisches besprochen. "Unser erster Termin ist die Büttensitzung für Kinder am 31. Januar im Pädagogischen Zentrum", sagt Möhne Marion Niedrig. Die MiniMöhnen treten auf, die Trainerinnen des Möhnenkomitees haben bis dahin ganze Arbeit geleistet. Aktuell sind 25 Kinder von vier bis elf Jahren bei den Mini-Möhnen aktiv. Unter dem Motto "Bei uns ist tierisch was los" sorgten sie in der vorigen Session mit Auftritten für jede Menge Spaß beim Narrenvolk.

Nach der Büttensitzung naht der heilige Termin der weiblichen Narrenzunft: Altweiber. Akribisch wird der Weiberdonnerstag geplant, bei dem die örtlichen Bankinstitute gestürmt werden und am Ende das Rathaus. Nichts geht dann mehr in Alpen. Die Möhnen lassen es krachen, die Festung des Bürgermeisters hat keine Chance. "Wir haben die Schlüsselgewalt", sagt Marion Niedrig, die mit dem Möhnenkomitee im Vorfeld an den jeweiligen Standorten alles Nötige abspricht.

Auch das Sessionsmotto steht bereits fest: "Karneval im Zauberwald". Mehr wollten die Möhnen nicht verraten. Verabschiedet hatte sich im Spätsommer Obermöhne Claudia Dahm, die drei Jahre lang an der Spitze der jecken Frauen geschunkelt hat. Das von ihr initiierte Möhnenkomitee schultert die anstehenden Aufgaben nun gemeinsam. "Momentan wollen wir das Amt der Obermöhne nicht neu besetzen", so Marion Niedrig. Wer Lust hat, bei den Möhnen mitzumachen, "muss uns nur ansprechen".

(sabi)
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