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Rheinberg
Opfer verfolgt Kupferdiebe und stoppt sie auf der A 42

Rheinberg. Die Polizei und ein 64 Jahre alter Mann aus Rheinberg haben sich am Freitagnachmittag eine Verfolgungsjagd mit einem 42 Jahre alten Mann und seinem Komplizen (23) aus Duisburg geliefert. Ausgangspunkt war eine rasante Flucht nach einem dreisten Diebstahl.

Gegen 13.30 Uhr war dem 64-jährigen Rheinberger am Freitag ein verdächtiges Auto aufgefallen, das auf seinem Grundstück abgestellt war, teilte die Polizei gestern mit. Der Fahrer des Wagen startete den Motor und fuhr mit hoher Geschwindigkeit weg, als die Insassen den Rheinberger bemerkten. Dieser stellte wiederum fest, dass die rechts an der Hausfront montierte Regenrinne aus Kupfer nicht mehr da war.

Dies ließ der 64-Jährige nicht auf sich sitzen und verfolgte zusammen mit seiner Frau das flüchtige Auto. Gleichzeitig telefonierte das Ehepaar mit der Einsatzleitstelle der Polizei Wesel, die ebenfalls mit Streifenwagenbesatzungen die Verfolgung aufnahm.

Die Fahrt führte über die B 510 auf die Autobahn und endete schließlich auf der A 42 in Höhe der Ausfahrt Beeck. Dort hielt der Fahrer des verdächtigen Fahrzeuges an und stieg aus. Als er den Geschädigten ansprach und wissen wollte, weshalb ihn dieser so hartnäckig verfolgte, trafen auch Beamte der Autobahnpolizei am Ort des Geschehens ein.

Polizisten stellten die Personalien fest der Insassen und fuhren anschließend den Fluchtweg ab und haben tatsächlich die entwendeten Kupferrohre gefunden. Die hatten die beiden Tatverdächtigen - ein 23 Jahre alter und ein 42 Jahre alter Duisburger - wohl während der Flucht aus dem Wagen geworfen, so ein Polizeisprecher.

Die beiden Duisburger erwartet jetzt ein Strafverfahren, teilte die Polizei mit.

(bp)
 
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