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Rheinberg
Ortsvorsteher Helmes ist enttäuscht von der Sparkasse

Rheinberg: Ortsvorsteher Helmes ist enttäuscht von der Sparkasse
Klaus Helmes FOTO: Uwe Plien
Rheinberg. Klaus Helmes, Ortsvorsteher für Ossenberg, Borth und Wallach und in Ossenberg zu Hause, ärgert sich über die Sparkasse am Niederrhein. Er hat den RP-Bericht über die angekündigten Filialschließungen und -umwandlungen gelesen. "Ich kann nicht verstehen, dass die Sparkasse die SB-Stelle an der Kirchstraße aufgibt", sagt der 77-Jährige. "An der Miete für das kleine Ladenlokal kann es ja wohl nicht liegen. Daran wird die Sparkasse ja wohl nicht kaputtgehen." Für ihn passe es nicht zusammen, einerseits positive Zahlen für 2017 auszuweisen und sich andererseits als Bank, die stets die lokale Verwurzelung hervorhebe, sich aus der Fläche zurückzuziehen.

Helmes: "Ich weiß, dass der Vorstand betriebswirtschaftlich verantwortungsbewusst handeln muss, aber mir fehlt trotzdem das Verständnis." In seiner Funktion als Ortsvorsteher sei er kürzlich auf dem Geburtstag einer Ossenbergerin gewesen. Die Dame habe ihm erzählt, dass sie ihr Auto aus Altersgründen abgeben muss. Helmes: "Sie hat mich gefragt: ,Was kann ich nun in Ossenberg noch machen? Es gibt hier keinen Bäcker mehr, es gibt hier keinen Arzt mehr, es gibt keine Geschäfte mehr und jetzt kann ich nicht einmal mehr Geld und Kontoauszüge ziehen.

'" Für alte Menschen eine traurige Entwicklung. Er habe kaum Hoffnung, dass die Sparkasse ihre Entscheidung zurücknimmt, Klaus Helmes, wünscht sich aber, dass der Vorstand in sich geht und eine Lösung für Ossenberg sucht.

(up)
 
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