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Rheinberg
Piraten und Straußenfarm: Ferien für Kinder mit Handicap

Rheinberg. Der Familienunterstützende Dienst stellte ein tolles Programm auf. Caritaswerkstätten wurden zu bunten Ferienlagern umgemodelt.

Schöne Ferien, die kann es auch zu Hause geben. Das dachten sich knapp 50 Eltern von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die in diesem Jahr das Sommerprogramm des Familienunterstützenden Dienstes (FuD) nutzten. Die Teilnehmer verwandelten kurzerhand die Arbeits- und Assistenzbereiche der drei Caritas-Werkstätten Niederrhein in ein buntes Ferienlager.

In Moers zogen die Piraten für zwei Wochen ein, in Rheinberg wurde zur Wasserpistole bei der sommerlichen Hitze gegriffen und in Rheinhausen genossen die Großen für drei Wochen die arbeitsfreie Zeit während des Betriebsurlaubs. Für alle waren aber die Ausflüge das Beste. Taschen packen, ab in den Bus und los. Teilnehmer und Betreuer genossen das Baden in der Wohnanlage in St. Bernardin. Aber auch der Aquapark in Oberhausen und das Freizeitbad in Neukirchen Vluyn standen hoch im Kurs bei den Gruppen.

Gleich dreimal wurde der Krefelder Zoo von den Kindern und Jugendlichen mit Handicap erkundet. Dominique Ronczka (Koordinatorin beim FuD) begleitete die Rheinberger und lernte nebenbei im Tropenhaus die Äffchen und Schildkröten kennen. Tierisch gut ging es auch beim Camp 18 in Rheinhausen zu. Dazu kamen die Tiere per Anhänger direkt vorgefahren. Die jungen Erwachsenen konnten Rennmäuse, Kaninchen und Frettchen des mobilen Zoos streicheln und hautnah erleben.

Ein weiteres Angebot war der Besuch einer Straußenfarm. Ein Strauß ist wirklich ein Vogel, der Respekt einflößt. Mehr als zwei Meter misst ein Prachtexemplar. Doch Melina begrüßt das Tier mit einem lässigen "Hallo Streusel", weil sie Strauß nicht aussprechen kann. Niedliche Babystrauße gab es zu bewundern. Wer wollte, der durfte ins Gehege. Doch der Nachwuchs stellt sich als ganz schön frech heraus. Alles, was glänzt, wird angepickt. Draußen warten die ausgewachsenen Vögel auf die Besucher und neugierig sind die auch. Melina darf einen Straußenvogel füttern und wer sich traut, kann zu den Tieren ins Gehege. Solche Momente bleiben den Teilnehmern und Betreuern lange in Erinnerung.

Quelle: RP
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