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Alpen
Politischer Austausch unter Nachbarn

Alpen. Viele Gemeinsamkeiten: CDU-Ortsverband Alpen besucht die politischen Freunde in Sonsbeck.

Wenn die CDU zu einem politischen Ausflug einlädt, geht die Reise oft nach Berlin oder Düsseldorf. Der Ausflug führte die CDU Alpen aber jetzt zu den Nachbarn in Sonsbeck.

Der Austausch mit den politischen Freunden in Sonsbeck lag nahe, weil beide Gemeinden kommunalpolitische Schnittmengen haben. Zudem sind die Strukturen beider Kommunen ähnlich, so dass ein "Blick über den Tellerrand" für beide Seiten Gewinn versprach.

Bevor es zum politischen Austausch kam, stand ein kultur-historischer Tagesordnungspunkt auf der Agenda. Der Verein für Denkmalpflege Sonsbeck führte die Besucher auf den Historischen Wanderweg. Ein Teil dieses Rundweges wurde von Heinrich Kerstgens fachkundig begleitet. Der Führung begann an der restaurierten Gommanschen Mühle.

Nach Begrüßung durch den Vorsitzenden der Denkmalpfleger, CDU-Kreistagsmitglied Heinz-Peter Kamps, übernahm Heinrich Kerstgens die 20-köpfige Besuchergruppe. Nach den Stationen an der alten Stadtmauer, am Schweinemarkt, am ehemaligen evangelischen Friedhof, dem jüdischen Friedhof, am Römerturm und an der Gerebernuskapelle war allen klar, dass es sicherlich kaum einen kenntnisreicheren Fremdenführer gibt, der mehr über die Geschichte Sonsbeck weiß als Heinrich Kerstgens.

Nach dem Mittagessen im Bistro des St.-Gerebernus-Hauses wurden die Gäste aus Alpen von Bürgermeister Heiko Schmidt, CDU-Chef Matthias Broeckmann und Fraktionschef Josef Elsemann Austausch begrüßt.

Die Schnittmengen in der kommunalpolitischen Arbeit stellten sich schnell heraus. So tauschte man sich über die Zukunft der weiterführenden Schulen in Alpen und Sonsbeck aus oder über die Zusammenarbeit in der Leader-Region Niederrhein aus. Aus aktuellen Anlass stand auch die Situation nach den schweren Unwettern in Sonsbeck auf der Tagesordnung. Das vorbildliche Krisenmanagement von Verwaltung, Feuerwehr und Bauhof wurde gelobt.

Es stellte sich heraus, dass es bei der Selbsteinschätzung bei der Kommunen viel Übereinstimmung gab. "Man muss nicht immer nach Großem streben. Die Politik sollte die Vorteile dörflicher Strukturen mit ihren Nachbarschaften und dem unterstützen, um einen attraktiven Ort für alle Generation zu schaffen", so Bürgermeister Heiko Schmidt. Dafür gab es von den Alpenern viel Zustimmung.

Der Ausklang erfolgte auf der Bönninghardt. Bei der offiziellen Einweihung der neuen Spielanlagen auf dem Waldspielplatz Bönninghardt konnte die CDU-Radlertruppe hautnah erleben, welch' tolle Arbeit der Bönninghardter Förderverein für Naturschutz und Brauchtum in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Alpen geleistet hat, um einen überregional bekannten Ausflugsort für Familien noch attraktiver zu machen.

Quelle: RP
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