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Rheinberg
Reinigungskräfte: positive Bilanz

Rheinberg. Seit Mitte des Jahres sind die Mitarbeiterinnen bei der Stadt angestellt. Von Uwe Plien

Die für die Stadt tätigen Reinigungskräfte sind seit Mitte des Jahres wieder Mitarbeiter der Verwaltung. Im Haupt- und Finanzausschuss wurde eine erste erfreuliche Bilanz gezogen. Personalratsvorsitzender Rainer Müller sagte, dass es bisher kienerlei Hinweise darauf gebe, dass die Reinigungskräfte unzufrieden seien mit der neuen Situation. Ganz im Gegenteil: "Die Putzzeiten sind angepasst worden, deshalb kann in den Schulen und in den städtischen Büros jetzt offenbar gründlicher geputzt werden." Generell sei festzustellen, dass sich die Mitarbeiter - fast ausnahmslos Frauen - mehr mit ihren Schulen identifizierten. Als die Reinigungskräfte noch bei einem Unternehmen angestellt waren, habe es durchaus Beschwerden über die Arbeitsbedingungen gegeben, sagte Beigeordneter Dieter Paus - "wenn auch nicht ständig, aber es gab sie".

Auch Diana Schrader, Gleichstellungsbeauftragte der Stadtverwaltung, hat nur Gutes gehört. "Die Frauen, die ich angesprochen habe, haben mir gesagt, dass alles bestens läuft. Sie bekommen verlässlich ihr Geld und sprechen von bessern Arbeitsbedingungen."

Auch die Kosten wurden angesprochen. Im gesamten Jahr 2016, so Dieter Paus, habe die städtische Gebäudereinigung 700.000 Euro gekostet. Im zweiten Halbjahr 2017 schlugen die Personalkosten mit 295.000 Euro, die Anschaffung von Materialien ("von der Reinigungsmaschine bis zum Putztuch") machte 400.000 Euro aus. Paus: "Wegen dieser einmaligen Anschaffungen sind die Kosten nicht vergleichbar."

Quelle: RP
 
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