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Rheinberg
Rheinberger AG 60plus beeindruckt von "Duis-Port"

Rheinberg. Duis-Port - was ist das denn? Auch für "alte" Duisburger brachte der Nachmittag im Ruhrorter und Rheinhausener Hafen viel Neues. "Duis-Port", gebildet aus Duisburg und Port (Hafen), ist das neue Kunstwort für die neuen Häfen, in denen fast nichts mehr an den alten Kohle- und Erzumschlagplatz erinnert. Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Frank Börner (SPD), der künftig die Budberger und Orsoyer im Düsseldorfer Landtag vertreten möchte, waren die Senioren der Rheinberger AG 60plus in die Hafenstadt gekommen. Und sie kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus, was auf dem Gelände des Ruhrorter Hafens und der ehemaligen Krupp-Hochofenanlage in den vergangenen 20 Jahren entstanden ist.

"Trimodalität ist das Zauberwort", erläuterte Erich Schauder von der Duisburger Hafengesellschaft, der fachkundig und lebendig die Führung leitete. Wasser, Schiene und Straße seien optimal am Standort Duisburg vernetzt. 130 Millionen Tonnen werden hier jährlich umgeschlagen, 22.000 direkte und 45.000 indirekte Arbeitsplätze dadurch gesichert. Ein Höhepunkt der Busrundfahrt war ein Besuch in Logport 1, dem riesigen Logistikzentrum auf dem Gelände der ehemaligen Krupp-Hüttenwerke in Rheinhausen. Dort ist in nur 15 Jahren eine supermoderne Anlage entstanden, ein Leuchtturmprojekt des Landes NRW.

Imponierend auch das Tempo der Entwicklung, denn - so Erich Stauder - 100 Prozent der Fläche sind vermarktet und 90 Prozent bebaut. Manch einer in der Gruppe dachte da wehmütig an das oft mühselige Geschäft der Wirtschaftsförderung in kleineren Kommunen wie Rheinberg.

Quelle: RP
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