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Rheinberg
Rheinberger brutal zusammengeschlagen

Rheinberg. Ein brutaler Zwischenfall, der sich bereits kurz nach Weihnachten in Moers ereignet hat, beschäftigt Polizei und Staatsanwaltschaft. Wie erst Freitag bekannt wurde, wurde dabei ein 19 Jahre alter Rheinberger schwer verletzt.

Wie die Duisburger Polizei gestern berichtete, ereignete sich die Tat am 27. Dezember gegen 22.15 Uhr auf der Rheinberger Straße in Moers. Der 19-Jährige wurde von zwei 23-jährigen Moersern zusammengeschlagen. Der Rheinberger habe Kopfverletzungen erlitten, so die Polizei, suchte aber dennoch nicht sofort einen Arzt auf, sondern erst zwei Tage später.

Zurzeit befinde er sich zur stationären Behandlung in einem Krankenhaus. Offenbar war die Tat zunächst als gefährliche Körperverletzung eingestuft worden. Wie die Polizei weiter mitteilte, geht der Staatsanwalt unter anderem wegen der schweren Verletzungen inzwischen aber von einem anderen Delik, einer versuchten Tötung, aus. Auf Ersuchen der Moerser Staatsanwaltschaft habe die Duisburger Kripo die Ermittlungen übernommen und eine Mordkommission eingerichtet. Weitere Informationen zur Tat wollten die Ermittler gestern nicht bekanntgeben.

Auch zu den Motiven der beiden 23-jährigen Moerser gab es gestern keine näheren Angaben. Gerüchte über einen rechtsradikalen Hintergrund konnte die Polizei nicht bestätigen. Dafür gebe es nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen keine Anhaltspunkte. Der in Duisburg ansässige Staatsschutz sei nicht eingeschaltet worden.

(pogo)
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