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Alpen
RWE investiert in Energiewende und stärkt Standort

Alpen. Von der Einbahnstraße zum Zweiwegesystem: Floss der Strom früher nur vom Kraftwerk zum Kunden, so ist dieser heute oft selbst ein Erzeuger. Die starke Zunahme der Einspeisung von Saft aus Wind- und Sonnenenergie zwingt Versorger und Netzbetreiber dazu, ihre Anlagen fit zu machen. Zum Stand der Dinge in Sachen Energiewende am Niederrhein berichteten RWE und Westnetz in Wesel. In die technische Neuausrichtung für die Kreise Wesel und Kleve sind in den vergangenen Jahren rund 100 Millionen Euro investiert worden, sagte Dr. Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender von RWE Deutschland. Transport und Speicherung von Energie sind die wesentlichen Aufgaben, für die immer wieder neue Lösungen zu finden sind. So ist mittlerweile in Essen die verlustfreie Supraleitung im Einsatz und in Ibbenbüren eine Power-to-Gas-Anlage, die Energie sozusagen zwischenlagert.

Bausteine für eine gelingende Energiewende sind auch Einsparhilfen für Kunden. Neuhaus strich in dem Zusammenhang Projekte wie Smart Home heraus. Rainer Hegmann, Leiter der Hauptregion Rhein Ruhr, berichtete, dass im vergangenen Jahr für rund 50 Millionen Euro Aufträge an Firmen in der Region vergeben worden sind. Außerdem machte er aufs kommunale Energiekonzept aufmerksam.

Damit werden E-Mobilität unterstützt, Ladestationen gebaut, Straßenbeleuchtungen auf LED-Technik umgerüstet und Flugthermographie-Auswertungen angeboten, was bereits in Alpen, Sonsbeck und Rheinberg umgesetzt wurde (bericht Seite C 4). Andreas Lantwin, Leiter des Westnetz-Regionalzentrums Niederrhein, sagte in Bezug auf Investitionen und Neuerungen für einen reibungslosen Energietransport: "Wir sind die Werkbank." Die ist nicht klein. Versorgt werden rund 480.000 Einwohner mit einem etwa 11.000 Kilometer langen Netz.

(fws)
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