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Rheinberg
Sandra I. führt die Millinger durch die Session

Rheinberg: Sandra I. führt die Millinger durch die Session
Sandra Brinkmeier inmitten der Millinger Karnevalisten. Ihre Familie ist im dörflichen Millinger Karneval bekannt. FOTO: Arnulf Stoffel
Rheinberg. Die 40-jährige Sandra Brinkmeier wurde am Samstagabend proklamiert. Sie stammt aus einer närrischen Familie. Von Peter Gottschlich

Zu Partys lädt Sandra Brinkmeier immer wieder ein. Denn die 40-jährige Millingerin ist Tupperwareberaterin. Am Samstagabend stand für sie und ihre Freundinnen eine Party ganz anderer Natur an. In der Alpener Gaststätte "Zur Burgschänke" wurde sie als Sandra I. proklamiert. Von Clemens Sprünken, dem Präsidenten des Elferrates der St. Ulrich Schützenbruderschaft Millingen, erhielt sie Diadem und Zepter.

"Jeder will doch einmal im Leben Prinz oder Prinzessin werden", hatte die neue Prinzessin ihre Ambitionen begründet, die 2001 von ihrem Geburtsort Essen nach Alpen gezogen war, um sich kurz danach den rotblauen Narren aus Millingen anzuschließen. "Der Zeitpunkt war noch nie so günstig, weil meine Kinder jetzt etwas größer sind." Dabei hatte auch eine andere Karnevalistin Ambitionen gehabt, in der Session 2016/2017 Prinzessin zu werden. So hatten die Elferratsmitglieder die Qual der Wahl, die heutzutage in närrischen Kreisen ja selten geworden ist. Am 1. September entschieden sie sich für Sandra Brinkmeier, die sich als Beinamen "Die Entschlossene" wählte.

Die Pferdeliebhaberin stammt aus einer närrischen Familie. Ihre Mutter Dagmar Steitz und ihre Schwester Marina Hendrix stehen seit vielen Jahren als "Zuckerpuppen" auf der Millinger Bühne. Ihre Kinder, die siebenjährige Pia und der neunjährige Philipp, zählen zu ihren großen jecken Fans. Und ihr Mann Mike Brinkmeier gehört dem Elferrat an. Als Adjutant begleitet er seine Prinzessin, wenn sie daheim und auswärts auftritt.

Zu den großen Auswärtsspielen zählen drei Karnevalsumzüge auf Rheinberger Stadtgebiet, bei denen sie vom 25. bis 27. Februar auf dem Wagen des Elferrates St. Ulrich dabei ist: am Nelkensamstag in Millingen, am Tulpensonntag in Orsoy und am Rosenmontag in Rheinberg. "Der Umzug in Millingen ist ein Umzug für Kinder und Familien", freut sich Adjutant Mike Brinkmeier auf dieses Ereignis, das der Höhepunkt in der Session von Sandra I. ist.

Zu den großen Heimspielen zählen die beiden Büttensitzungen, die erste am Freitag, 17. Februar, und die zweite am darauffolgenden Samstag, 18. Februar. Diese Sitzungen, zu denen der Kartenvorverkauf am 29. Januar in der Sparkasse in Millingen startet, beginnen jeweils um 19.11 Uhr in der Millinger Turnhalle.

Quelle: RP
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