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Rheinberg
Sanierung abgeschlossen: Es fließt jetzt wieder Strom über den Strom

Rheinberg. Die Masten der Rheinkreuzung sind jetzt deutlich kleiner als bisher.

Die beiden Stromkreise der Rheinkreuzung zwischen Rheinberg und Voerde sind wieder in Betrieb. In der vergangenen Woche hatte Amprion neue Seile gezogen und die Masten um gut 40 Meter gekürzt (RP berichtete ausführlich). Dafür waren die Leitungen freigeschaltet worden. Am Montagmittag ging der zweite Stromkreis wieder in Betrieb, über den anderen Stromkreis fließt bereits seit Sonntag wieder Strom, wie Amprion-Sprecher Dr. Andreas Preuss jetzt mitteilte.

Die Demontage der alten Mastspitzen sei aufwendiger gewesen, als die Planer ursprünglich gedacht hatten. Dadurch verzögerte sich das Aufsetzen der neuen Mastspitzen. Der Mast auf Rheinberger Seite war am frühen Nachmittag komplett, der auf Voerder Seite folgte am späten Nachmittag.

Anschließend wurden die Leiterseile an den neuen Traversen befestigt. Dafür wurden sie mit Hilfe von zwei Autokränen angehoben. Die Leiterseile waren für den Abbau der alten Mastköpfe in rund 50 Meter Höhe zunächst nur provisorisch an den Masten abgelegt worden. "Die Monteure arbeiteten auch am Wochenende, so dass die beiden Stromkreise nun wieder in Betrieb gehen konnten", so Preuss.

Die Arbeiten seien damit vier Tage früher abgeschlossen worden als geplant. "Dies war notwendig, da die beiden Stromkreise bereits am Montag wieder für den Stromtransport benötigt wurden", so Preuss. Die Sanierung der beiden Masten der Rheinkreuzung ist somit "erfolgreich beendet".

In den nächsten Wochen werde die Baustelle abgebaut und das Gelände auf beiden Rheinseiten im ursprünglichen Zustand wieder hergestellt. Die Masten der Rheinkreuzung sind um gut 40 Meter von 96 Meter gekürzt worden. Sie haben noch ein Gewicht von je etwa 103 Tonnen. Vorher wogen sie 136 Tonnen.

(bp)
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