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Rheinberg
Schüler zeigen in der Stadtbücherei zehn farbenfrohe "Traumwelten"

Rheinberg. Traumhaft, unwirklich "Über dem Realismus" - das sind Begriffe, die ansatzweise den Malstil Surrealismus beschreiben. Wenn Kinder sich surreal austoben, dann ist das Ergebnis atemberaubend. Das können Besucher der Stadtbibliothek noch knapp zwei Wochen sehen, wenn sie sich Bücher ausleihen. Von Sassan Dastkutah

Dort hängen zehn Bilder von acht Kindern der fünften und sechsten Klasse des Amplonius-Gymnasiums. Die Werke sind in der Kunst-AG mit Edith Beck-Kowolik entstanden. Die jungen Künstler hatten sich ein halbes Jahr mit dem Thema Surrealismus beschäftigt. Am Ende haben sie ihre kreativen Werke mit Acrylfarben gemalt. Die kleinen Maler präsentieren höchst einfallsreiche und farbenfrohe Werke. Kräftige Farben auf ihren Bildern war den Kindern wichtig, wie einige betonten. Die Farben verlaufen harmonisch ineinander.

Alle Bilder stehen unter dem Leitmotiv Traumwelten. Jedes Kind hat das Thema auf besondere Art und Weise umgesetzt. Wer sich die Werke länger ansieht, erkennt immer mehr Details. Die Traumwelt von Robin (10) fesselt die Betrachter. Der junge Surrealist hatte das Bild "Ansichtssache" gemalt. "Wenn man das Bild dreht, sieht man immer neue Elemente", sagte der kreative Kopf fröhlich und fügte hinzu: "Beim Surrealismus ist viel möglich. Das ist klasse." Überall verstecken sich schöne Details, die er teilweise abstrakt, expressionistisch und figürlich darstellt. Bunte Farbtupfer verbinden sich zu einer harmonischen Komposition.

Auch die anderen AG-Teilnehmer präsentieren tolle Werke. Robin (11), sein Zwillingsbruder Timo, der elfjährige Justin, Selina (11), Verena (11), Florian (12) und Anna (11) führen die Besucher der Bücherei in Traumwelten. Ob Internet-Haie, Meeressüßigkeiten, Unterwasserwelten mit Landtieren oder die beiden Gemeinschaftsbilder, auf die die Mädchen Pappteller umgekehrt drauf geklebt haben, um sie mit bunten Motiven zu schmücken - Ausstellungsbesucher kommen auf ihre Kosten.

Auch die Leiterin der Bücherei, Gabriele Gratz-Stötzer, freut sich über die Farbtupfer in der Bibliothek, lobt die Maler und die kreative Arbeit der Mädchen und Jungen. "Das ist mir auch wichtig, dass die Kinder Wertschätzung erleben", sagte sie.

Quelle: RP
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