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Rheinberg
Sechs Kontinente an einem Tag bereist

Rheinberg: Sechs Kontinente an einem Tag bereist
Der zehnjährige Pascal machte beim Dosenwerfen mit. Es gab viele weitere Angebote beim Sommerfest. FOTO: Christoph Reichwein
Rheinberg. Die städtische Begegnungsstätte Reichelsiedlung an der Eschenstraße feierte ein internationales Sommerfest. Von Sabine Hannemann

Ins feste Programm der städtischen Rheinberger Begegnungsstätte Reichelsiedlung gehört jedes Jahr ein Sommerfest. Dazu hatten die Macher sich kurz vor den Sommerferien ein spannendes Programm ausgedacht. Denn wer schafft es schon, an einem einzigen Tag gleich fünf Kontinente zu bereisen?

Den Gästen der Begegnungsstätte an der Eschenstraße gelang es, sich mit den kulturellen Besonderheiten in Afrika, Amerika, Asien, Australien und Europa anzufreunden. "Wir haben dazu Stände aufgebaut, die mit Landestypischem die Besucher überraschen", erklärte Birgit Hoffjan, Koordinatorin der Einrichtung. "Für uns hat sich alle Mühe gelohnt. Überall ist etwas los. Unsere Idee ist angekommen", lautetet das Fazit der 47-Jährigen.

Der Stand Afrika lockte mit traditionellen Spielen. In den Goldrausch verfielen die Besucher, als sie nach Australien "reisten", um Gold-Nuggets zu schürfen. Europa hingegen präsentierte sich als die Wiege des Fußballs und lud zu verschiedenen Aktivitäten ein.

Die Stände schlängelten sich großzügig rund um die Einrichtung an der Eschenstraße, so dass genügend Platz für die Weltenbummler und ihre spannenden Erkundungen blieb. Die Reihenfolge bei der Länderreise war völlig beliebig. Hinzu kam das Spielmobil mit seinen diversen Angeboten wie die Hüpfburg. Klar, dass jedes Land auch seine landestypischen Köstlichkeiten zu bieten hatte. Der Tisch in der Einrichtung bog sich vor Leckereien. Die benachbarte türkisch-muslimische Gemeinde hatte zusätzlich ein kleines Teehaus eingerichtet.

Drinnen in der Begegnungsstätte war's rappelvoll. Immer neue Programmpunkte galt es auf der Bühne zu erleben. Zauberer Torben faszinierte, die Bauchtanzgruppe legte nach. "Mit so vielen Gästen haben wir nicht gerechnet. Ich freue mich, dass wir auch ganz neue Gesichter entdecken konnten. Diese Mädchen und Jungen interessieren sich für unser Programm und suchen den Kontakt", sagte Birgit Hoffjan. Eine Reise um die Welt anzubieten, machte sichtlich Spaß und brachte die Besucher zusammen.

Schon im Vorfeld gab's handfeste internationale Unterstützung. Die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft am Melkweg halfen mit. "Wir wollten ein einfaches Motto für unser Sommerfest haben, das viele Menschen anspricht und motiviert. Viele Nationen leben in Deutschland und bei uns in Rheinberg. Wir erleben gemeinsam die Welt und jeder trägt etwas aus seiner Welt dazu bei. Ich glaube, das hat bei unseren Besuchern den Reiz ausgemacht", vermutete Birgit Hoffjan.

Quelle: RP
 
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