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Alpen
Sekundarschule: Positive Signale werden stärker

Alpen. Der Rat hat in seiner letzten Sitzung vor der politischen Sommerpause die Entscheidung über die Sekundarschule vertagt. Die Zukunft der in seiner Existenz bedrohten Schule soll sich erst nach den großen Ferien klären. Die Entscheidung des Rates, das Thema von der Tagesordnung abzusetzen, kommt wenig überraschend. Nach dem Regierungswechsel in Düsseldorf werden die Karten für Sekundarschulen auf dem Lande neu gemischt. Von Bernfried Paus

Die Bezirksregierung, so Bürgermeister Thomas Ahls, habe ihm geraten, keinen Beschluss zu fassen. Nach derzeitiger Rechtslage ist nach dem miserablen Anmelde-Ergebnis, als die Sekundarschule die Dreizügigkeit in Jahrgang 5 um Längen verfehlt hatte, das Aus faktisch unabwendbar. Die Politik in Alpen und Rheinberg hat vorsorglich beschlossen, die Schule in Alpen vom Schuljahr 2018/19 als Filiale der Europaschule Rheinberg zu führen, die dann Gesamtschule wird. Nun hat die neue Landesregierung angekündigt, dass künftig auch Sekundarschulen zulässig sein sollen, die nur zwei Eingangsklassen bilden können. Bis diese politische Zusage, die nicht zuletzt auf Antrag aus Alpen im CDU-Wahlprogramm verbrieft ist, rechtlich zuverlässig verankert ist, braucht's noch ein wenig.

Daher will der Rat erst im Herbst sagen, wohin die Reise gehen soll. Im Oktober muss die Entscheidung stehen. Thomas Hommen (FDP) kündigte für September den Besuch von Parteifreundin Yvonne Gebauer, neue NRW-Schulministerin, an. Die Anzeichen mehren sich, dass die Eigenständigkeit des Schulstandortes Alpen erhalten bleibt.

Der Bürgermeister sagte, dass man auch das Image der Schule weiter polieren wolle. Nach den Ferien träfen sich die Fraktionschefs mit Eltern- und Lehrervertretern sowie den Grundschulleiterinnen, um bei einer neuen Chance einem Anmeldeverfahren Schwung zu verleihen.

Quelle: RP
 
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