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Alpen
Senioren Union zu Gast in Elten

Alpen. Alpener Gruppe besuchte die Stiftskirche St. Vitus und den Drususbrunnen.

944 wird Hochelten bereits in einer königlichen Urkunde erwähnt. Dort wurde einige Jahre später ein Stift für Damen des Hochadels gegründet, in dem diese auf das Leben an Fürsten- und Königshöfen vorbereitet wurden. Etwa zu dieser Zeit entstand auch eine dreischiffige romanische Basilika, Vorläuferin der heutigen Stiftskirche. Nach den Wirren des Mittelalters sowie starken Zerstörungen im II. Weltkrieg begannen einige engagierte Herren mit dem Wiederaufbau der Kirche in der heutigen Form, unterstützt von der Regierung der Niederlande, durch das Land NRW sowie durch die Diözese Münster.

1967 fand die 1000-Jahr-Feier statt. Zum Leben im Stift und in den umliegenden Besiedlungen war Wasser das notwendige Element. Ursprünglich wurde angenommen, dass unter Leitung des römischen Feldherrn Drusus der heute noch funktionierende Brunnen gebaut wurde und somit auch als Namensgeber gilt. Spätere Untersuchungen haben ergeben, dass dieser Brunnen etwa zur gleichen Zeit wie das Damenstift entstanden ist. Den Mitgliedern der Senioren Union Alpen wurde bei der Besichtigung von Hochelten in einer interessanten Führung die wechselhafte Geschichte des Ortes sowie die Bedeutung der Stiftskirche St.

Vitus ausführlich erläutert. Ebenso konnte der Drususbrunnen besichtig werden, verbunden mit einem herrlichen Ausblick auf das Rheintal und die Parkanlagen von Kleve. Der Abschluss des Nachmittags fand bei Kaffee und Kuchen an der Rheinpromenade in Emmerich statt.

Quelle: RP
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