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Rheinberg
Seniorenbeirat gegen Streifen für Radfahrer in Millingen

Rheinberg. Pläne für die Saalhoffer Straße stehen in der Kritik.

Für die Pläne, auf der Saalhoffer Straße (K 14) in Millingen einen Streifen für Radfahrer mit gestrichelter Linie auf dem Asphalt zu markieren, findet Klaus Oesterwind vom Seniorenbeirat nur ein Attribut: "Erschütternd". Damit meint Oesterwind nicht nur die "immensen Gefahren", die damit insbesondere für ältere Radfahrer und Kinder verbunden seien. Er kritisierte in der Sitzung des Ausschusses für Senioren auch, dass die im jüngst Bauausschuss diskutierten Pläne völlig ohne Beteiligung des Seniorenbeirates an die Öffentlichkeit gedrungen seien und er keinerlei direkte Informationen dazu gehabt habe.

Da sich Bürgermeister Hans-Theo Mennicken zu dem Zeitpunkt bereits wegen anderer Verpflichtungen aus der Sitzung verabschiedet hatte, bemühte sich Michael Kuklinski (SPD) um Aufklärung. Zuständig sei der Kreis Wesel. Derzeit werde im Kreishaus der Vorschlag aus dem Stadthaus "geprüft".

Der Bauausschuss hatte die Idee der Grünen gutiert, auf der dem Solvay-Werksteil West zugewandten Seite der Saalhoffer Straße, möglicherweise sogar auf beiden Seiten, einen "Schutzstreifen" zu markieren, falls die Fahrbahn breit genug sei. Gleichzeitig würde die Benutzungspflicht für den bestehenden, als "nicht optimal" bezeichneten Radweg auf dem Bürgersteig aufgehoben. Klaus Oesterwind vom Seniorenbeirat ist nun ein wenig schlauer. Er bedankte sich für die "Teilinformation" aus zweiter Hand. An seiner kritischen Einstellung zu den "Schutzstreifen" hat das aber wohl nicht viel geändert.

(bp)
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