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Alpen
Seniorenunion: Nühlen bleibt Chef

Alpen: Seniorenunion: Nühlen bleibt Chef
Der Vorstand (v.l.): Karl Julius, Horst Jürgen Loth, Thea Kersten, Johann Leiting, Klaus Heger, Maria Scholten, Jakob Nühlen, Alfons Graefenstein, Fritz Nühlen , Paul Collor und Wilhelm Aldenhoff. FOTO: arfi
Alpen. Bei ihrer Jahreshauptversammlung bestätigten die Mitglieder der Alpener Seniorenunion ihren Vorstand für zwei weitere Jahre im Amt. Einstimmiges Votum für den Vorsitzenden Jakob Nühlen. Von Alexander Florié-Albrecht

"Das ist ein ordentliches Wahlergebnis", sagte Kurt Verhülsdonk als Wahlleiter in der "Gaststätte Dahlacker" eher augenzwinkernd, als er das einstimmige Ergebnis für den alten und neuen Vorsitzenden der Alpener Seniorenunion, Jakob Nühlen, verkündete.

Auch der Rest des Vorstandes wurde bei der Jahreshauptversammlung der Seniorenunion im Amt bestätigt: Johann Leiting als stellvertretender Vorsitzender, Karl Julius als Schriftführer, Günter Kiwitt als stellvertretender Schriftführer und Thea Kersten als Beauftragte für das Kassenwesen. Als Beisitzer des Vorstandes fungieren Wilhelm Aldenhoff, Paul Coller, Alfons Grävenstein; Horst Jürgen Loth, Maria Scholten, Fritz Nühlen und Winfried Weide.

Zuvor hatten sich die Mitglieder der Seniorenunion erst einmal eine Runde Erdbeerkuchen mit Sahne und Kaffee gegönnt "Ist grad so schön ruhig, heißt entweder gemütlich weiter oder arbeiten", motivierte der Vorsitzende der Seniorenunion, Jakob Nühlen, angesichts der umfangreichen Tagesordnung die Anwesenden dann zur Arbeit.

In seinem Bericht blickte Nühlen auf die Aktivitäten des abgelaufenen Jahres zurück: "511 Teilnehmer bei elf Veranstaltungen, damit können wir zufrieden sein." Er verwies auf die aktuellen Mitgliederzahlen, die von 95 (2015) auf aktuell 103 einen positiven Trend aufweisen.

Und er bedankte sich bei den Vorstandskollegen für die Zusammenarbeit. "2017 haben wir als Seniorenunion 30-jähriges Gestehen, da müssen wir mal sehen, was wir dazu machen", sagte er und brachte eine mehrtägige Fahrt nach Berlin ins Gespräch. Nach dem Kassenbericht wurde der Vorstand entlastet.

Und die Kreisvorsitzende der Seniorenunion, Ulrike Giesen-Simon, appellierte als Gastrednerin mit Blick auf die bevorstehende Landtags-und Bundestagswahlen 2017, sich aktiv einzubringen. "Wir brauchen eine neue Regierung, das darf so nicht bleiben", sagte sie und verwies auf das Sommerfest des Senioren-Kreisverbandes mit dem Landesvorsitzenden Armin Laschet am 22. Juli.

Bürgermeister Thomas Ahls hob in seinem Grußwort die Bedeutung der Senioren und der Seniorenunion hervor: "Sie sind ein wichtiger Multiplikator dafür, ein Gespür zu erhalten, welche Dinge für Alpen wichtig sind."

Es habe zuletzt "etwas Missstimmung gegeben, was sicher auch auf "meine Empfindlichkeit" zurückzuführen sei, sagte Ahls und blieb an dem Punkt im Ungefähren. Es sei aber wohltuend, dass die Seniorenunion sich "positiv zu Themen wie Flüchtlinge oder Ortsgestaltung einmischt" und immer konstruktiv mit einbringe. Die Haltung zur Flüchtlingshilfe bezeichnete er als "super vorbildlich."

Ahls ging auch auf das aktuelle Thema Breitbandversorgung in der Gemeinde ein. Bei dem Thema habe sich die Gemeinde strikt neutral zu verhalten, machte er aber deutlich, dass es zurzeit wohl ein Unternehmen gebe, das seine Investitionsgelder dazu nutzen wolle, um Glasfaser bis in die Häuser zu legen. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass 40 Prozent der Anlieger in den jeweiligen Bereich dafür ihre Zusage geben.

Quelle: RP
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