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Rheinberg
Sicher ist sicher

Rheinberg. Man darf sich nichts vormachen: Eine normale Haustüre mit einem normalen Schloss hat ein Einbrecher in wenigen Sekunden aufgebrochen. Ebenso ein normales Thermopane-Fenster. Von Uwe Plien

"Da setzt man einmal kurz den Schraubenzieher an, und schon ist das aufgehebelt", schildert Kriminaloberkommissar Emanuel Kellert von der Kreispolizei. Er berät ebenso wie seine Kollegen Wolfgang Clanzett und Markus Köper in Sicherheitsfragen. Gestern hatte Kellert seinen Mercedes-Bus auf dem Rheinberger Wochenmarkt geparkt und bot sich als Gesprächspartner in Sachen "technische Prävention" an.

"Hier können wir natürlich nur allgemein informieren", sagt der Polizeibeamte. "In erster Linie machen wir bei Außenterminen darauf aufmerksam, dass man mit uns einen Termin absprechen kann. Dann nehmen wir im Haus eine Schwachstellenanalyse vor und sagen, was man machen kenn."

75 bis 80 Prozent aller Hauseinbrüche erfolgen durch die Terrassentüre. "Man sollte eine Pilzkopfverriegelung einsetzen lassen", sagt Kellert. "Das kostet zwar 300 bis 350 Euro, macht die Türe aber weitgehend einbruchsicher." Auch Fenster lassen sich entsprechend modifizieren. Bei Haustürschlössern sollte man eines mit Bohrlochmuldenschlüsseln verwenden. Der Sicherheitsfachmann: "Auch da muss man rund 200 Euro investieren. Das ist gut angelegtes Geld."

Info: Kostenlose Sicherheitschecks über die Kreispolizei Wesel, Alte Delogstraße 1, 46483 Wesel, Tel. 0281 107-3736, Fax 0281 107-3709; emanuel.kellert@polizei.nrw.de.

Quelle: RP
 
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