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Rheinberg
Skizze für ein lebensgroßes Denkmal von Amplonius

Rheinberg. Rheinbergs Heimatfreund Paul Feltes - großer Kenner der Stadtgeschichte, Zeichner und Buchautor - bewegt sich stramm auf die 90 zu. Aber auch im hohen Alter gehen ihm die Ideen nicht aus. So stellte Werner Kehrmann, Vize- Vorsitzender des Rheinberger Heimatvereins, in der Jahreshauptversammlung (die RP berichtete) in Gegenwart von Paul Feltes eine Skizze aus der Feder des umtriebigen Rheinbergers vor. "Paul Feltes hatte mal wieder eine gute Idee", so Kehrmann im voll besetzten Bürgerkeller. "Er hat die Vorlage für ein lebensgroßes Amplonius-Denkmal entworfen." Der mittelalterliche, 1365 in Rheinberg geborene Universalgelehrte Amplonius Ratingk de Berka sei im Stadtbild nicht genügend vertreten. Werner Kehrmann: "Nur das Gymnasium und eine kleine Straße sind nach ihm benannt." Mit der Idee, ihm ein Denkmal zu errichten, werde man sich nun im Heimatverein auseinandersetzen. Denn dazu brauche man natürlich auch eine finanzielle Unterstützung. Von Uwe Plien

Kehrmann ging in der Sitzung auch auf die Stadtführungen in Rheinberg und Orsoy ein. "Sie werden sehr, sehr gut angenommen", sagte er. 2015 zeigten die Stadtführer 1000 Gästen die Stadt, das waren 100 weniger als im Jahr zuvor. "Leichte Schwankungen haben wir bei den Zahlen immer mal, das will aber nichts heißen."

Viele Nachbarschaften, Kegelclubs oder Klassengemeinschaften nutzten das Angebot. Die meisten Besucher kommen aus den Regierungsbezirken Düsseldorf, Köln, Detmold und Münster, aber auch aus den Niederlanden und Belgien.

Quelle: RP
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