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Rheinberg
Sommer-Spaß im Gemeindehaus

Rheinberg: Sommer-Spaß im Gemeindehaus
Moritz, Selina, Lisa und Emily (v.l.) haben viel Spaß beim Spiel "Einer gegen drei". FOTO: Armin Fischer
Rheinberg. Einen Nachmittag durften sich 60 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren in Budberg austoben - ganz ohne Eltern. Von Merle Kohl

Das Motto lautete "Sommer!", und von Fußball über Mohrenkopfessen und Glitzertattoos bis hin zur großen Tombola hatten Budberger Kinder einen ganzen Nachmittag riesigen Spaß: Zum zweiten Mal veranstaltete der Jugendkeller Budberg unter der Leitung von Peter Reuters ein Sommerfest im und am evangelischen Gemeindehaus in Budberg.

Gut 60 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren aus Budberg und Umgebung kamen dort zusammen. Der Eintritt war für jedes Kind frei, nur für die Getränke sollten sie ein wenig Kleingeld mitbringen. Eltern waren nicht eingeladen, da sie ablenken würden und es an diesem Tag nur um die Kinder ging. Peter Reuters ist selbst zweifacher Vater und organisiert ehrenamtlich einmal pro Monat einen Nachmittag, der jedes Mal unter einem andern Motto steht.

Den Jugendkeller gibt es nun schon seit September 2015, und die Anzahl der teilnehmenden Kinder wird immer größer. "Gestartet sind wir mit gut 20 Kindern", erzählt Reuters. Gemeinsam mit seiner Frau Vanessa Reuters und einer weiteren ehrenamtlichen Helferin, Nicola Tanneberger, denken sie sich jeden Monat tolle Aktionen für die Kinder aus.

Meist finden die Treffen im Keller des Gemeindehauses statt. Dort stehen Tischtennis- und Billardtische sowie viele andere Beschäftigungsmöglichkeiten bereit. Die Kinder sollen spielerisch gefordert und gefördert werden, zum Beispiel durch viele kreative Mottotage, gemeinsamem Pizza backen oder mit Tischtennisturnieren. Auch für Muttertag oder Weihnachten basteln die Kinder gemeinsam Geschenke für ihre Eltern. Oft spenden jene Kuchen oder kleine Snacks oder helfen bei besonderen Aktionen wie dem Sommerfest.

So wie jetzt. Tische mit Kuchen, Sitzgelegenheiten und ein Getränkestand waren draußen aufgebaut. Die Kinder konnten auf dem gesamten Gelände des Gemeindehauses inklusive Spielplatz, spielen. Einige ließen sich auch ein Glitzertattoo machen. Dabei wurden aus Schablonen, Kleber und genügend Glitzer viele kleine Tattoos gezaubert. Mohrenkopfwettessen und zahlreiche weitere Spiele standen ebenfalls auf dem Plan.

Ein Höhepunkt war jedoch sicherlich die große Tombola mit diversen Preisen, hauptsächlich gespendet von Unternehmen. Alle Kinder erhielten zwei bis drei Lose geschenkt, und später wurden dann die Preise verteilt. Jedes Los war ein Gewinn. "Es gefällt den Kindern immer sehr gut, und die Treffen nutzen sich auch nicht ab, da sie nur einmal im Monat stattfinden", erklärte Peter Reuters. Nach jedem dritten Treffen erhalten die Kinder einen Flyer mit den nächsten drei Terminen, da es nie ein festgelegter Tag im Monat ist.

Viertklässler Marko erzählte begeistert: "Ich war hier jetzt schon echt oft, und mir gefällt es richtig gut. Man kann super entspannen und viel spielen."

Quelle: RP
 
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