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Rheinberg
Soziales Engagement in dritter Generation

Rheinberg: Soziales Engagement in dritter Generation
Der Rheinberger Unternehmer Franz-Walter Aumund in einem Raum im Haus "Weißer Rabe" am Rheinberger Markt. FOTO: Fischer (Archiv)/Aumund
Rheinberg. Franz-W. Aumund-Stiftung unterstützt seit zehn Jahren karitative Projekte der rund ein Dutzend Auslandsgesellschaften. Das Motto lautet "Bildung und Erziehung junger Menschen sind die wertvollste Investition in die Zukunft".

Vor zehn Jahren gründete der Rheinberger Unternehmer Franz-W. Aumund unter dem Motto "Bildung und Erziehung junger Menschen sind die wertvollste Investition in die Zukunft" die gleichnamige Stiftung. Außerdem unterstützen die rund ein Dutzend Auslandsgesellschaften der Aumund-Unternehmensgruppe mehrere soziale und karitative Projekte.

"Innerhalb der letzten zehn Jahre wurden durch die Franz-W. Aumund-Stiftung und die Unternehmensgruppe ein siebenstelliger Betrag für unterschiedlichste Projekte gestiftet beziehungsweise gespendet", berichtet Katja Jüngst. Die Betriebswirtin mit Fortbildung zur Stiftungsmanagerin koordiniert im "Weißen Raben" die Aktivitäten der Stiftung und die sozialen Aktivitäten der Unternehmensgruppe. Zur Erfüllung der Stiftungszwecke ist die Summe der satzungsgemäßen Leistungen im Jahr 2015 auf einen mittleren sechsstelligen Betrag angestiegen. "Rund 80 Prozent der Mittel werden für Auslandsprojekte bereitgestellt", so Katja Jüngst.

Schwerpunkt der Projekte liegen vor allem im Ausland. Überall da, wo die Stiftung aufgrund ihrer Satzung nicht fördern kann, werden nach Möglichkeit Mittel aus der Unternehmensgruppe eingesetzt.

Vor allem persönliche Kontakte von Franz-W. Aumund, aber auch die tatkräftige Mitwirkung seiner Lebensgefährtin Susanne Weiss und des inzwischen als Berater tätigen, langjährigen Geschäftsführers der indischen Aumund-Gesellschaft, Prasad Rao, sind Ursprung vieler sozialer Aktivitäten im Ausland: "Im Mittelpunkt stehen - ganz gleich ob in Bulgarien, Rumänien oder Indien - immer Projekte für Benachteiligte, die nur schwer Zugang zu Bildungsmöglichkeiten haben", sagt Katja Jüngst.

Das soziale Engagement der Aumund-Unternehmensgruppe ist so global wie das Geschäft des Fördertechnik-Spezialisten, der seit Jahren einen Exportanteil von mehr als 90 Prozent hat und dessen Maschinen in mehr als 120 Ländern stehen. In der Zentralafrikanischen Republik, in Brasilien, den USA und Indien werden unterschiedlichste soziale Projekte gefördert.

Breiten Raum nimmt in Deutschland die Förderung von Studenten ein: "Im vergangenen Jahr wurden ein weiterer sechsstelliger Betrag für Studienstipendien an verschiedenen Partnerhochschulen vergeben", resümiert Katja Jüngst. Bereits zum fünften Male hat die Stiftung in diesem Jahr zum Stipendiaten- und Alumnitag nach Rheinberg eingeladen. Im Laufe der vergangenen Jahre wurden mehr als 70 Stipendiaten gefördert.

Franz-W. Aumund setzt mit seinem Engagement eine lange Tradition fort: Bereits sein Großvater Prof. Heinrich. Aumund setzte sich für die Reformierung des Bildungswesens an den Hochschulen und für bedürftige Studenten ein. Vater Günther-Claus Aumund wurde zu den Blütezeiten im Umschulungs- und Ausbildungsbereich in den 80er Jahren von Bundespräsident Karl Carstens für sein Engagement in der Ausbildung von mehr als 5000 jungen Menschen ausgezeichnet.

Neben den zahlreichen internationalen Projekten fördert der Unternehmer auch lokale Bildungsprojekte für Kinder- und Jugendliche in Duisburg. Beispielhaft sind da unter anderem die Diesterweg-Stipendien für Kinder und ihre Eltern.

"Das Familienstipendium begleitet motivierte und begabte Grundschüler auf dem Weg in die weiterführende Schule", erläutert Katja Jüngst. Es unterstütze, außerdem gleichzeitig die Eltern dabei, aktive Bildungsbegleiter ihrer Kinder zu werden.".

Noch in diesem Jahr wird Franz-W. Aumund übrigens mit der Gründung der Aumund Foundation das Engagement für soziale, karitative und humanitäre Projekte weiter verstärken. Die Aumund Foundation wird sich neben der Franz-W. Aumund-Stiftung insbesondere um Stiftungsprojekte im Ausland kümmern.

Quelle: RP
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