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Alpen
SPD verteidigt Bau des Feuerwehrhauses

Alpen. Partei- und Fraktionschef Jörg Banemann schlägt bei wichtigen Themen politische Pflöcke ein. Von Bernfried Paus

SPD-Fraktionschef Jörg Banemann hat die Mitgliederversammlung dazu genutzt, für die Fraktion politische Pflöcke einzuschlagen: Seine Themen: Schulstandort Alpen, Neubau Feuerwehrgerätehaus, Amaliengalerie und Architektenwettstreit.

In seiner vorbereiteten Rede wandte sich der Partei- und Fraktionschef den Baustellen im Ort zu. "Die sind nur temporär", befand der Genosse, um polemisch fortzufahren: "Viel schlimmer sind die Baustellen im Rathaus", so sein Befund. Er meldete Zweifel an der Führungskompetenz an, die Herausforderungen der nächsten Jahre zu meistern, "in denen die Einnahmen nicht mehr so sprudeln".

Trotzdem bekannte sich Banemann zweifelsfrei zum Bau des neuen Gerätehauses für die Feuerwehr, das zuvor von der FDP massiv infrage gestellt worden war. Den Liberalen schrieb er ins Stammbuch: "Mit dem Thema Feuerwehr spielt man nicht." Die brauche Räumlichkeiten und eine Ausstattung, die den künftigen Erfordernissen gerecht werden würden. Es werde alles getan, die Kosten im Rahmen zu halten. "Ein Sparen auf dem Rücken der Kameraden, die für uns ihr Leben riskieren, wird es mit der SPD nicht geben", so Banemann weiter.

Sorgen bereitet auch den Genossen die geringe Zahl der Anmeldungen an der Sekundarschule. Sie äußerten ihr Unverständnis darüber, dass viele Eltern der Schule in Alpen den Rücken kehren. "Es muss doch gelingen, den Schulstandort zu erhalten", so der SPD-Chef. Heute räche es sich, dass man sich im Rathaus in der Vergangenheit "auf Sonsbeck und Xanten verlassen und die notwendigen Gespräche mit Rheinberg nicht geführt" habe.

In Sachen Amaliengalerie wollen die Genossen "die Höhe der Subventionen an Ärzte und andere Gewerbetreibende noch mal kritisch hinterfragen". Lob gab es auch. Der Architektenwettstreit um den Stadtumbau erfülle die jahrelange Forderung der SPD, nicht immer von Bauabschnitt zu Bauabschnitt zu schauen, sondern einem Gesamtkonzept zu folgen. Bestätigt sieht sich Banemann nach informellen Gesprächen mit Stadtplanern in seiner Kritik, dass durch den neuen Parkplatz an der Alpschen Ley ein Grünzug im Ort verschwunden sei.

Ein Gesamtkonzept müsse es auch für den Sport in Alpen geben.

Quelle: RP
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