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Rheinberg
Stadt fördert autistischen Europaschüler vorerst weiter

Rheinberg. Für Alexander Albrecht, den 16-jährigen Europaschüler aus Rheinberg, ist vorerst eine Lösung gefunden worden. Dem autistischen Jungen soll auch im ersten Halbjahr des neuen Schuljahres ein Integrationshelfer zur Betreuung an die Seite gestellt werden. Wie berichtet, hatte die Stadt Rheinberg Alexander bis einschließlich der neunten Klasse einen Helfer bewilligt. Danach stellte sich die Frage, ob der 16-Jährige den Hauptschulabschluss schaffen könne oder nicht. Lehrer der Europaschule vertraten die Auffassung, dass der Rheinberger durch seine Behinderung nicht dazu in der Lage sei. Deswegen wolle man auch den Integrationshelfer streichen.

Alexanders Mutter Ulrike Albrecht hielt dagegen. In einem Gespräch mit dem Fachbereich Soziales und Jugend der Stadt Rheinberg einigte man sich nun darauf, die Entwicklung des Jungen bis zum Ende des ersten Halbjahres im Auge zu behalten. Danach soll ein Gutachter entscheiden, wie es weiter geht.

(up)
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